SED vereint TFT und CRT

Nanotech machts möglich

CRT (Cathode Ray Tube) ist bei Monitoren ein Garant für klare Darstellung von Farben und schnellen Bewegungen. Desweiteren sind Monitore mit dieser Technik unabhängig vom Blickwinkel. TFTs hingegen sind flach und sparen Strom. Sie flimmern nicht und werden von magnetischen Feldern nicht abgelenkt. Mit einer Surface-Conduction Electron-Emitter Display (SED) genannten Technik wird nun Versucht, die Vorteile aus beiden Welten zu kombinieren.

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Um eine gute Bildqulität zu erreichen, nutzen SEDs wieder die Technik der CRTs – Elektronen treffen auf eine Phosphor-Schicht und regen diese zum Leuchten an. Allerdings hat nun jeder einzelne Bildpunkt seine eigene Nano-Elektronenkanone. Bei einer Auflösung von 1.920 x 1.080 x 3 ( die drei Grundfarben ) sind das schon 6.220.800 einzelne Quellen.

Um die Elektronen auf einer Strecke von nur wenigen Millimetern ausreichend beschleunigen zu könnnen werden sie durch einen nur wenige Nanometer breiten Spalt, an dem eine Spannung anliegt, auf eine Beschleunigungsstrecke aus mehreren Stationen geschickt. Das Ende der Strecke bildet der zugewiesene Phosphor-Punkt, der dann zum Leuchten angeregt wird.

Nicht nur, dass dadurch die Vorteile von TFT und CRT vereint wurden, nämlich flache Bauweise und gute Bildqualität. Die CET-Technologie soll obendrein auch noch Strom sparen. Dieser soll nur etwa die Hälfte des Verbrauchs von LCD- und Plasmabildschirmen betragen. Die Herstellungskosten sollen im Bereich von LCD-Geräten liegen, der Einführungspreis wird jedoch zu Beginn darüber angesetzt werden.

Quelle: Planet3dgames

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