Amerika im Kaufrausch

Auch Notebooks für $400 verursachen Tumulte

Derzeit scheinen die Schnäppchen jenseits des großen Teichs eher dünn gesäht zu sein. Wie sonst lassen sich die immer wieder kehrenden Tumulte bei günstigen Angeboten erklären? Nach dem außer Kontrolle geratenen iBook-Verkauf und dem Wahnsinn um die Xbox 360 scheinen sich ähnliche Szenen inzwischen schon bei vergleichsweise normalen Schnäppchen zu wiederholen.

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Ein Laptop für 400 US-Dollar war diesmal der Verursacher. In einem Wal-Mart in Orlando, Florida, kletternden die Leute sogar übereinander, um an die Laptops zu gelangen. Ein Mann legte sich in Aussicht auf ein günstiges Laptop mit der Security an. Laut Augenzeugenberichten konnte man die Szene nur als verrückt bezeichnen, teilweise wurden die Laptops sogar durch die Luft geschmissen.

In Washington kam es zu ähnlichen Ausschreitungen. Eine Polizeistreife versuchte beispielsweise, eine Menschenmenge unter Kontrolle zu bringen, die sich ihren Weg zu den Laptops bahnte (durch die aufgestellten Tresen und Schilder wohlgemerkt).

Die Spezifikationen des $400-Notebooks:
AMD Sempron 2800+, 256MByte 333MHz DDR-SDRAM, ATI Radeon Express 200M IGP mit 32MByte DDR Shared Video Memory, 24X DVD-ROM und CD-RW Kombo-Laufwerk, WLAN, Ethernet, 56k Modem, diverse USB-Slots, 15-Zoll-Display und eine 40GByte Festplatte. Als Betriebssystem ist Windows XP Home Edition vorinstalliert.

Kommentar: Vielleicht ist es doch besser, dass das $100-Notebook nur für die „dritte Welt“ gedacht ist.

Quelle: BetaNews

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