Verbraucher rächen sich an BenQ

Absatzeinbrüche beim taiwanesischen Hersteller in Deutschland

Nachdem BenQ Mobile in Deutschland Insolvenz angemeldet hat und bekannt wurde, dass das Unternehmen in drei GmbHs geteilt ist, was den Managern ihre Gehälter und dem Mutterkonzern die teueren Patente sichert, reagieren nun die deutschen Verbraucher mit Boykott.

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Wie die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ in Ihrer heutigen Ausgabe berichten soll, ergab eine Umfrage unter Elektro- und Computerhändlern, dass allgemein die Nachfrage nach BenQ Produkten rapide eingebrochen ist. Demnach ist nicht nur die Nachfrage nach Mobiltelefonen von BenQ-Siemens auf einem Tiefpunkt, nein, auch die anderen Produkte vom BenQ Mutterkonzern – unter anderem LCD-Bildschirme, Notebooks, Beamer und DVD-Brenner – will kaum noch jemand haben.
Erstaunlich erscheint, dass die Kunden scheinbar wissen, das Siemens mit BenQ nichts zu tun hat, auch wenn BenQ für fünf Jahre den Markennamen BenQ-Siemens nutzen dürfen soll. Die Umsätze des deutschen Traditionsunternehmens aus Berlin blieben unberührt.

Quelle: tagesschau.de

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