Neue Chips für Xbox 360?

Fertigung in 65 Nanometern soll Ausfallrate senken

Laut eines Blog-Eintrags bei Mercury News von Dean Takahashi, Autor des Buches „Opening the Xbox“, dürfte Microsoft die Interna der Xbox 360 generalüberholen. Das ganze soll momentan unter dem Codenamen „Falcon“ statt finden und im Kern auf 65 nm-Versionen des IBM Prozessors und des ATi-Grafikchips bauen.

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Mit den neuen Chips könnten nicht nur Kosten eingespart werden, auch weniger Abwärme soll dadurch entstehen. Dies könnte Microsoft die Möglichkeit geben, das Netzteil in der Konsole zu integrieren. Viel wichtiger seien jedoch die zu erwartenden geringeren Ausfallraten. Denn momentan ereilt schätzungsweise jede dritte Xbox 360 ein jähes Ende.

In ein bis zwei Jahren könnte sogar ein Wechsel auf 45 nm-Strukturen erfolgen, was nochmals Kosten und Energie sparen könnte. Der Autor des Artikels ist sogar zuversichtlich, dass Microsoft mit dem neuen „Falcon“-Design im Jahr 2008 erste Gewinne mit der Xbox 360 erzielen könnte. Denn die rund eine Milliarde US-Dollar an zurückgelegten Reparaturkosten werden für das Jahr 2007 abgeschrieben.

Quelle: MercuryNews

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