Intels Antwort an die Kommission

Halbleiterindustrie in hartem Wettbewerb

Bruce Sewell, der Senior-Vizepräsident von Intel, hat eine öffentliche Antwort auf das Statement of Objections der EU-Kommission verlautbaren lassen. Intels Verhalten sei „gesetzmäßig, wettbewerbsfördernd und vorteilhaft für die Kunden“. Der Markt für Mikroprozessoren funktioniere normal. Es gäbe „überwältigende Beweise“, dass die Prozessorindustrie in hartem Wettbewerb stehe.

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Wenn sich eine Firma in diesem Wettbewerb entschlossen zeige und Leistung erbringe, werde sie vom Markt belohnt. Eine Firma, die zögere und schwache Leistungen erbringe, werde vom Markt mit entsprechenden Reaktionen bestraft.

Den Intel-Sprecher stört es, dass die Beschwerden bei der Kommission nicht von Kunden oder Verbrauchern, sondern von einem Konkurrenten angestrengt wurden. Die Kommission „habe die Pflicht, diesen Beschwerden nachzugehen“. Ein Statement of Objections beinhalte aber nur vorläufige Anschuldigungen und bedeute noch nicht, dass die Kommission Beweise für einen Bruch von EU-Recht entdeckt habe.

Quelle: Eigene

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