Details zur Radeon HD 2900 Pro

Neue ATI FireGL Workstation-Grafikkarte lässt Spezifikationen erahnen

Gestern hat AMD eine Reihe neuer High-End Grafikkarten für den kommerziellen Einsatz in Workstations angekündigt. Diese basieren auf den RV630 und R600 Grafikchips, die auch schon bei den Desktop-Modellen Radeon HD 2400, 2600 und 2900 zum Einsatz kommen. Interessanterweise ist mit der ATI FireGL V7600 ein Modell dabei, dass den „R600PRO“ Grafikchip besitzt. Dies deutet an, dass es sich um die Workstation-Version der kommenden Radeon HD 2900 Pro handelt.

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Nach den letzten Gerüchten erscheint die ATI Radeon HD 2900 Pro in einigen Wochen und wird mit einem Preis von 200 bis 250 Euro zwischen nVidia GeForce 8600 GTS und 8800 GTS positioniert. Spezifikationen waren bislang noch nicht bekannt, aber die Informationen zur ATI FireGL V7600 auf Basis des R600PRO Grafikchips lassen einiges erahnen.
Die Workstation-Grafikkarte besitzt wie die Radeon HD 2900 XT 320 Shader-Einheiten. Die Speicherschnittstelle ist mit 256bit aber nur halb so breit. Der Chiptakt der ATI FireGL V7600 liegt bei 600 MHz, der Speichertakt beträgt 800 MHz. Zum Vergleich: die Radeon HD 2900 XT taktet mit 740/825 MHz.
Ob die Taktraten der ATI Radeon HD 2900 Pro denen der ATI FireGL V7600 entsprechen, ist allerdings eher unwahrscheinlich. Gleiches gilt für die Anzahl der Shader-Einheiten. Gerüchteweise wird berichtet, dass diese wie die Breite der Speicherschnittstelle halbiert wird, die Radeon HD 2900 Pro also mit 160 „Shader Processing Units“ ausgestattet ist. Auch die Zahl der Raster Operatoren soll von 16 auf 8 gekürzt sein. Lediglich die Textureinheiten sollen mit 16 gleich bleiben.
Da die Radeon HD 2900 Pro auf dem gleichen (R600) Grafikchip wie die 2900 XT basiert, sind die entsprechenden Teile des Chips lediglich deaktiviert. Ob sie vom Anwender per Software wieder aktiviert werden können, falls nicht defekt, ist noch unklar.

ATI FireGL V7600

Quelle: Guru3D

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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