Pusten statt Maus

Forscher entwickeln Puste-Interface

Wer beim arbeiten am PC keine Hand mehr frei hat, aber gerne noch auf dem Desktop manövrieren möchte kann in Zukunft vielleicht einfach nur auf den Bildschirm pusten. Das ist zumindest die Idee von Forschern der Georgia Tech Universität. Und man benötigt dafür leidglich ein Mikrofon. Denn „BLUI“ (Blowable and Localized User Interaction) berechnet die Position, auf die man am Bildschirm pustet, anhand charakteristischer Frequenzmuster.

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Und um diese sollen auch bei einem herkömmlichen Mikrofon noch gut genug sein für die Positionsbestimmung. Bevor man die Software einsetzen kann muss sie allerdings zuerst einmal trainiert werden, um auf das individuelle Puste-Verhalten des Nutzers abgestimmt zu werden.

Ist das erst einmal erledigt steht dem fröhlichen Navigieren per Puste nur noch die geringe Genauigkeit des Systems im Weg. Also doch kein vollwertiger Mausersatz. Bei einer Aufteilung des Displays in 16 Felder soll aber eine Genauigkeit von 96 Prozent möglich sein.


Quelle: Gatech

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