Grafikchips: Intel vor nVidia

Intel und nVidia gewinnen, AMD verliert Marktanteile

Die Marktbeobachter von Jon Peddie Research (JPR) haben mal wieder aktuelle Zahlen aus dem Markt für Grafikchips veröffentlicht. Demnach wurden im vierten Quartal 2007 106,4 Millionen Grafikchips weltweit verkauft, das sind 27% mehr als im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor. Die Gewinner sind dabei Intel und nVidia. AMD musste im Jahresvergleich Marktanteile einbüßen.

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Der Markt für Grafikchips wurde angetrieben von starker Nachfrage nach Mobilchips. Im Vergleich zu 2006 wurden im letzten Quartal 2007 35,7 Prozent mehr Grafikchips für Notebooks ausgeliefert, während der Desktop-Bereich um lediglich 8,3 Prozent zulegte.
Aufgrund seiner integrierten Chipsätze dominiert Intel neben dem Prozessorsegment auch bei den Grafikchips. Intel konnte 40,2 Prozent mehr solcher Bausteine verkaufen und besitzt nun einen Marktanteil von 43,5 Prozent. nVidia hält mit und konnte sogar noch mehr zulegen. 42,3% Wachstum führen zu einem Marktanteil von 33,6 Prozent.
AMD arbeitet dagegen noch daran, seine Grafiksparte wieder auf Kurs zu bekommen. Im vierten Quartal 2007 hat AMD insgesamt rund drei Prozent weniger Grafikchips verkauft als noch 2006. Die Marktanteile sanken deshalb im gleichen Zeitraum von 23,0 auf 18,3 Prozent.
Es war allerdings nicht alles schlecht für AMD. Im Notebook-Bereich konnte AMD nVidia überholen. Mit 29,1% Marktanteil besetzt AMD nun den zweiten Platz hinter Intel (46,8%). nVidia fiel mit einem Marktanteil von 22,8% auf Platz 3 zurück.
Im Desktop-Bereich liegt nVidia dagegen mittlerweile weit vor AMD. Mit einem Marktanteil von 37,1% liegt nVidia hier nur knapp hinter Intel (37,7%), während AMD nun noch 19% hält.

Quelle: Eigene

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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