Nvidia: Larrabee & Fusion sinnlos

Veraltete Technik bzw. zu teure Herstellung sollen der Grund sein

Noch vor der heute beginnenden NVision konnten es die Mannen von Nvidia mal wieder nicht lassen und haben zu einem verbalen Rundumschlag gegen die Konkurrenten AMD und Intel ausgeholt. Vor allem an Intels kommender Larrabee Grafiklösung wurde von Andy Keane, General Manager bei Nvidia, kein gutes Haar gelassen: Die dahinter steckende Technik sei veraltet und könne die aktuellen Parallel-Computing-Probleme auch nicht lösen.

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An diesem Problem werde bereits seit 30 Jahren in der Informatik geforscht und nur mit einem Software-Entwicklungs-Kit wie dem kürzlich vorgestellten Intel Parallel Studio sei dieses bestimmt nicht lösbar, so Keane weiter.

In das gleiche Horn stößt auch John Montrym, Chief Architect bei der Entwicklung des GT200 Grafikchips, der auch die Leistungsfähigkeit noch für fragwürdig hält. Zwar sehe die Skalierung des Larrabee mit steigender Kernzahl auf dem Papier sehr gut aus, jedoch seien dabei wichtige Parameter wie die Speicherbandbreite und ein Dutzend anderer unter den Teppich gekehrt worden.

Auch AMDs Fusion hält er für nicht unbedingt sinnvoll, da die Integration eines Grafikkerns in die CPU deren Herstellung künstlich verteuere. Jedoch komme dabei hinzu, dass die Kosten nicht linear mit der Die-Größe stiegen, da die Yield-Rate deutlich abnimmt, sondern sich eher exponentiell zu dieser verhalten – ein Problem, das Nvidia auch aktuell von dem GT200 Grafikchip bestens kennt.

Intel Larrabee
Intel Larrabee
Intel Larrabee

Quelle: PC Pro

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