EA fordert PS3-Preissenkung

Kostet Sonys Konsole ab April 40-80 Euro weniger?

Mike Hickey von den Branchenanalysten Janco Partners glaubt an eine Preissenkung der Sony PlayStation 3 im April: Seiner Meinung nach wird Sony den Verkaufspreis der PS3 um 40 bis 80 Euro reduzieren. Sollte Sony diesen Schritt nicht gehen, muss der Konzern damit rechnen, dass viele Publisher ihren Schwerpunkt auf Nintendos Wii verlagern. John Riccitiello, Geschäftsführer beim Branchenriesen Electronic Arts, deutet bereits an, dass EA „den Fokus stärker auf die Nintendo Wii verlagern muss“.

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Sein Kollege Peter Moore, Präsident von EA Sports, stimmt Riccitiello zu: „Man kann keine Firma ignorieren, welcher der halbe Markt gehört“ und setzt fort „Sony hat offensichtlich noch einen weiten Weg vor sich, was die Preisgestaltung betrifft“.

Auch Yves Guillemot, Geschäftsführer von Ubisoft, wünscht sich eine günstigere PS3: „Immer wenn ein Hersteller den Preis senkt, profitieren die Software-Publisher.“

Sony allerdings beharrt auf der aktuellen Preispolitik. Peter Dille, Senior Vizepräsident von Sony Computer Entertainment Amercia, kontert: „Natürlich wünscht sich jeder Entwickler, dass die PlayStation 3 am liebsten gratis wäre, damit sie ihre eigenen Produkte an den Mann bringen können.“ Nach Dille müsse sich Sony aber nicht nur um die Nutzerzahlen der PS3, sondern auch um die Herstellungskosten der Hardware sorgen.

Aktuell sinken die Verkäufe von Sonys Konsole: Laut dem Geschäftsbericht des Unternehmens fielen die Verkäufe im dritten Quartal 2008 im Vergleich zum Vorjahr von 4,9 (2007) auf 4,46 Millionen (2008) verkaufte PS3s.

Quelle: GameSpot

André Westphal

Redakteur

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