AMD sagt: „PhysX ist sinnlos!“

Prophezeit der Nvidia-Technologie das Aus

AMD hält die automatische Deaktivierung der PhysX-Unterstützung des Nvidia-Treibers bei Erkennen einer ATI-Grafikkarte für belanglos. Laut AMD wird PhysX ohnehin bald bedeutungslos sein: Durch den Aufschwung von DirectCompute and OpenCL wären bessere Wege zur Physikberechnung möglich. Zudem beschuldigt AMD seine Konkurrenz, entgegen der Interessen der Spieler zu handeln, die nicht mehr bei Verwendung zweier Grafikkarten der AMD-Lösung die Grafikberechnung und der Nvidia-Lösung die Physikberechnung zuweisen können.

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AMD wird deutlich: „Physik ist für Spieler eine schöne Sache – doch sie sollte für alle Spieler verfügbar sein. Wenn jeder die erweiterte Physik nutzen kann, integrieren die Entwickler sie auch als wichtigen Bestandteil in ihre Spiele statt nur als Grafikbombast. Zu diesem Zweck benötigen wir aber einen allgemeinen Standard. Darum setzt DirectX 11 einen schönen Punkt für die Industrie: DirectCompute macht Physik für alle Entwickler und Spieler möglich.“

Tatsächlich gibt es bereits mehrere Initiativen, die DirectCompute oder OpenCL für GPU-basierte Physik nutzen wollen. Sollte sich hier ein allgemeiner Standard entwickeln, würden alle proprietären Techniken – wie eben PhysX – schnell unbedeutend.

Abschließend schlägt AMDs Neal Robinson, Senior Manager Developer Relations, nochmal voll zu: „Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem was Nvidia sagt und was sie tun. Sie sagen, sie wollen nur das Beste für die Spieler. Ihre Entscheidungen aber führen zum genauen Gegenteil.“

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Quelle: Xbitlab

André Westphal

Redakteur

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