Nvidia-CEO zur Fermi-Dürre

Jen-Hsun Huang prophezeit bessere Verfügbarkeit

Nvidias neue GeForce-Generation ist nach langem Warten endlich erschienen – aber bei Händlern kaum verfügbar. Auf einem Treffen mit Investoren erklärt der Nvidia-Geschäftsführer Jen-Hsun Huang deshalb die Lage: „TSMC macht einen großartigen Job und die Produktionsausbeute sowie -kapazität wächst. Wir können der Nachfrage trotzdem kaum nachkommen, denn jeder möchte die Karten gerne bei den Händlern sehen. Und daran arbeiten wir gerade hart“. Nvidia werkelt demnach auf Hochdruck daran, Fertigungsprobleme in den Griff zu bekommen.

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Obwohl es aktuell noch Probleme mit der Herstellung in 40 Nanometern gibt, will das Unternehmen seine gesamte Produktpalette von 55 auf 40 Nanometer umstellen. Der Grund ist einfach: Der Gewinn steigt wegen der kleineren Chips um ca. 10 %.

Auch zu den verhaltenen Kritiken an GeForce GTX 470 und 480 äußerte sich Huang: Man habe den Testern teilweise nicht genügend Zeit gegeben, sich ausgiebig mit den Vorteilen der neuen Fermi-Grafikkarten zu beschäftigen. Mit der Zeit könnten sich laut Huang die Meinungen noch ändern.

Quelle: TomsHardware

André Westphal

Redakteur

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