James Cameron will mehr 3D

Fleht Fernsehstudios an in stereoskopischem 3D zu drehen

James Cameron, der mit „Avatar“ enorm zum Industrie-3D-Hype beitrug, verdingt sich weiter als 3D-Lobbyist: Auf einem Technologie-Forum in Südkorea bittet der Regisseur die Fernsehstudios endlich in 3D zu produzieren: „Wir werden bald überall um uns herum 3D-Fernseher haben und wir brauchen tausende von Stunden mit Sport-, Comedy-, Musik-Sendungen und allen anderen Unterhaltungs-Formaten“. Aktuell lohnt sich das Procedere für Studios allerdings kaum, da in den USA nur zwei große Fernsehsender stereoskopisches 3D in naher Zukunft unterstützten wollen – in Europa bisher gar keiner.

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Filmproduzenten haben die Sicherheit, dass die in 3D gedrehten Filme auch dementsprechend in Kinos präsentiert werden können und zusätzliche Besucher anziehen. TV-Produzenten müssen sich an der Technik orientieren, die beim Gros der Zuschauer zuhause vorhanden ist – 3D-Fernseher gehören aktuell nur in Ausnahmefällen dazu.

Dennoch glaubt Cameron, dass sich Aufnahmen in 3D auf lange Sicht rentieren, da die Konvertierungsprozesse in der Zukunft ebenfalls Geld verschlingen würden: „Die Fernsehsender werden in Zukunft nicht das Geld oder die Zeit haben alles in 3D zu konvertieren. Sie müssen direkt in 3D drehen. Wir müssen lernen live in 3D aufzunehmen. Die Kosten sinken bereits“.

Laut Cameron werden bald ausreichend 3D-Fernsehsender vorhanden sein und auch die Nutzerbasis soll sich in den kommenden Jahren entwickeln – was fehlt sind 3D-Inhalte.

Ob der bekannte Regisseur recht behält, muss die Zukunft zeigen.

Quelle: Xbitlabs

André Westphal

Redakteur

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