Kritik am Motorola Xoom

Erstes Android-3.0-Tablet begeistert Reviewer bisher nicht

Online äußern die ersten Kollegen ihre Meinung zum Motorola Xoom, dem ersten Tablet mit Googles Android 3.0. Bisher fallen die Meinungen allerdings recht gemischt aus: So kritisiert Engadget vor allem Motorolas Android-3.0-Version, die sich eher wie Software im Beta-Stadium anfühlen soll. Auch die „wabbeligen“ Bedienknöfpe finden wenig Gegenliebe. Insgesamt sei das Xoom zwar ein ordentliches Tablet, doch aufgrund des aktuellen Mangels an Android-Tablet-Apps und des hohen Preises, müsse man potentiellen Interessenten aktuell vom Kauf eher abraten.

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Engadget bewertete das Motorola Xoom dennoch als ernthaften iPad-Konkurrent: Das Tablet bietet viele Funktionen, die dem iPad fehlen. Der große Nachteil sei aber die wesentlich schlechtere Benutzerfreundlichkeit. Zudem sei Android 3.0 aktuell keinesfalls als ausgereiftes Betriebssystem zu bezeichnen und vielmehr im „Work in progress“-Status.

Etwas positiver schnitt das Xoom bei den Kollegen von AnandTech ab. Hier lobte man das flexible Betriebssystem sowie die Multitasking-Oberfläche. Doch auch AnandTech kritisierte das unfertige Betriebssystem und den vergleichsweise hohen Verkaufspreis.

Cnet lobte die Hardware des Motorola-Tablets, hatte aber wie die beiden anderen Websites wenig Lob für Android 3.0 übrig. Zudem machte man sich Sorgen um Apples Zeitvorsprung: Apple kann bereits endlos viele Apps für Tablets anbieten, während der Android Marketplace hier noch vollkommen am Anfang steht.

Als Fazit kann man ziehen, dass die Hardware des Motorola Xooms durchaus positive Bewertungen erntet, Android 3.0 aber offensichtlich noch als zu unausgereift gilt. In Verbindung mit dem hohen Preis des Xooms, der in den USA bei 800 US-Dollarn liegt und bei uns in Euro identisch sein dürfte, ist der Kauf demnach abzuwägen.

Quelle: Fudzilla

André Westphal

Redakteur

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