Moore’s Law noch 6 – 8 Jahre gültig

Die Miniaturisierung stößt laut TSMC bald an seine Grenzen

Geht es nach Morris Chang, Chairman des Auftragsfertigers Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC), dann wird Moore’s Law nur noch sechs bis acht Jahre seine Gültigkeit behalten, bevor es an die Grenzen der Miniaturisierung stoßen wird. Danach bedarf es neuer, innovativer Ansätze, damit das mooresche Gesetz auch weiterhin gültig ist, da sich die technologischen Grenzen mit kleineren Fertigungstechniken nicht mehr überwinden lassen werden.

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Das mooresche Gesetz hat seinen Namen von Intel Mitgründer Gordon E. Moore. Dieser sagte 1965 voraus, dass sich die Anzahl der Transistoren etwa alle 2 Jahre verdoppeln wird. Dies wird von vielen auch als eine Verdopplung der Leistungsfähigkeit interpretiert. Gordon Moore selbst kündigte auch das Ende seines Gesetzes an, da irgendwann die Grenzen des technisch Machbaren erreicht sein werden.

TSMCs 28 Nanometer Fertigungsverfahren steht bereits und in der zweiten Jahreshälfte 2012 soll es laut R&D VP Shang-yi Chiang bereits erste Testläufe für das 20 nm Fertigungsverfahren geben. Bis man aber Strukturgrößen von 10 Nanometer oder kleiner erreicht, dürften laut Chiang noch etwa 10 Jahre vergehen.

Erst letzten Monat äußerte sich ARMs CEO Warren East zu Moore’s Law. So geht man bei ARM davon aus, dass das Gesetz auf jeden Fall noch für drei oder vier Generationen Bestand haben wird. Die derzeitige Planung des Unternehmens geht dementsprechend auch schon bis zu Strukturgrößen von 8 Nanometern.

Quelle: DigiTimes

Jan Apostel

Redakteur

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