SSD-Preise sollen 2012 fallen

Etablierung dank günstigerer Preise auch im Mainstream-Segment

Die Analysten des Marktforschungsunternehmens Gartner führten Ende April eine Studie zum Thema Solid State Drives (SSDs) zu Ende und kamen darin zu dem Schluss, dass die Preise für SSDs im kommenden Jahr sehr stark fallen werden. Zurückzuführen sei dies auf eine erhöhte Produktion von sowie der steigenden Nachfrage nach NAND-Flash sein. Somit würden SSDs auch im Mainstream-Segment immer mehr zur bevorzugten Speicherlösung werden.

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Laut Gartner sollen die Preise von Mainstream-SSDs in der zweiten Jahreshälfte 2012 auf ungefähr 1 US-Dollar pro Gigabyte sinken. Dank der günstigeren Preise würde dann auch der Durchschnittsverbraucher verstärkt SSDs nachfragen. Bisher hielt der verhältnismäßig hohe Preis im Vergleich zu normalen Festplatten viele potentielle Käufer fern.

Die Preise für SSDs sollen laut Gartner mit der wachsenden Nachfrage der Verbraucher nach höheren Speicherkapazitäten weiter sinken. So soll der Durchschnittspreis für NAND-Flashspeicher noch in diesem Jahr um 30 Prozent und im kommenden Jahr um weitere 36 Prozent fallen. Zudem erhöhen die Hersteller von NAND-Flashspeicher ihre Produktionskapazitäten, um die steigende Nachfrage zu befriedigen.

Bisher sind SSDs nur für einen relativ geringen Anteil des gesamten Bedarfs an NAND-Flashspeicher verantwortlich. Während Flashspeicherkarten und USB-Sticks 38 Prozent des gesamten produzierten NAND-Flash für sich beanspruchen, machten SSDs 2010 gerade mal 7,9 Prozent aus. Bis 2012 soll der Anteil aber auf 15,9 Prozent steigen.

In dünneren und leichteren Notebooks, wie dem MacBook Air oder Dells Vostro V130, sind bereits SSDs verbaut und sie stellen immer mehr eine Alternative zu herkömmlichen Festplatten dar. Ihre Vorteile liegen in der geringeren Größe, der höheren Geschwindigkeit sowie im niedrigeren Energieverbrauch.

Quelle: PCWorld

Jan Apostel

Redakteur

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