Sony: Spieler wollen physische Medien

Die Zeit für rein digitalen Vertrieb sei noch nicht gekommen

Sony hat mit der PSP Go bereits eine Konsole auf dem Markt, die auf rein digitalen Vertrieb setzt und damit mehr oder minder eine Bauchlandung hingelegt. Dementsprechend erklärt Sonys Leiter der Worldwide Studios, Shuhei Yoshida, die Spieler seien noch nicht bereit für Konsolen-Plattformen, die einzig und allein auf digitalen Vertrieb setzen. Auch die Online-Infrastruktur sei noch nicht ausgereift genug. Aus diesem Grund unterstützt Sonys kommendes Handheld, die Playstation Vita, sowohl digitale Downloads als auch physische Medien.

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Yoshida begründet diese Strategie: „Wir glauben für einige Kunden wäre es schon soweit rein digitalen Vetrieb zu akzeptieren, für viele aber wiederum nicht.“ Zudem sei beispielsweise ein Spiel wie „Uncharted: Golden Abyss“ etwa 4 GByte groß und damit für den reinen Download-Vertrieb heute noch ungeeignet. Laut Yoshida bevorzugen zudem viele Kunden das klassische Stöbern in Geschäften.

Dem stimmt auch Jim Ryan, der Chef von Sony Computer Entertainment, zu: „International gibt es viele Kunden – die Playstation Vita ist schließlich ein Produkt für die ganze Welt – bei denen der rein digitale Vertrieb noch auf wenig Gegenliebe stößt.“ Offenbar ist Sony hier von seinen Erfahrungen mit der PSP Go gebrandmarkt – entsprechend hat man sich entschieden die Vita auch mit physischen Datenträgern auszuliefern.

Quelle: bit-tech

André Westphal

Redakteur

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