Ultrabook-Verkäufe hinter den Erwartungen

Acer und ASUS müssen Absatzziele deutlich reduzieren

Eigentlich wollten sowohl Acer als auch ASUS bis zum Jahresende zwischen 200.000 und 300.000 Ultrabooks ausliefern. Doch wie nun das taiwanische Branchenblatt DigiTimes berichtet, bleiben die Verkäufe hinter den Erwartungen zurück. So wird derzeit davon ausgegangen, dass Acer und ASUS jeweils nur 100.000 Einheiten ausliefern werden. Schuld soll der relativ hohe Preis sein, der schon im Vorfeld mehrmals bemängelt wurde.

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Betrachtet man beispielsweise die Preise im taiwanischen Markt, so kostet Acers 13,3-Zoll-Ultrabook Aspire S3 umgerechnet etwa 1.100 US-Dollar und ist damit runde 100 US-Dollar teurer als ein vergleichbares MacBook-Air-Modell. Und von ASUS sind in einigen Märkten nur die höherpreisigen Ultrabooks verfügbar, während die Einstiegsmodelle teilweise noch auf sich warten lassen.

Für einen kleinen Nachfrageschub könnten die ersten Ivy-Bridge-basierten Ultrabooks im März oder April 2012 sorgen, so dass Ultrabooks im Notebook-Segment auf einen Anteil von 10 Prozent kommen könnten. Die Veröffentlichung von Windows 8 könnte sich ebenfalls positiv auf die Nachfrage auswirken, wodurch Ultrabooks im vierten Quartal 2012 einen Marktanteil von 20 bis 30 Prozent erreichen könnten.

Acer Aspire S3

Quelle: DigiTimes

Jan Apostel

Redakteur

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