Firmen wollen Flash-Preise stabilisieren

Stoppen den Ausbau ihrer Fabriken

Samsung und Toshiba wollen den Ausbau ihrer Fabriken für NAND-Flash-Speicher zurückfahren, um das Preisniveau für die Chips stabil zu halten. Nach den Umstiegen auf die Fertigung in 21 bzw. 19 Nanometern hatte sich das Produktionsvolumen beider Unternehmen stark erhöht, während die Nachfrage stagnierte. Aus diesem Grund herrscht im Bereich für NAND-Flash aktuell ein Überangebot mit überfüllten Lagern und niedrigen Verkaufspreisen. Als Reaktionen wägen sowohl Samsung als auch Toshiba jetzt ab ihre Expansionsstrategie zurückzufahren, um weitere Preisstürze zu verhindern.

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Der Bedarf nach NAND-Flash für SSDs und Ultrabooks fiel bisher 2012 niedriger aus, als ursprünglich von den Herstellern erwartet. Entsprechend konnte man die Preise nicht auf dem gewünschten Niveau platzieren. Im Juni trat zwar eine gewisse Stabilisierung ein, doch die Nachfrage bei Endkunden ist weiterhin niedrig. Vielmehr musste man die Preise für NAND-Flash künstlich halten, da Samsung absichtlich seine Auslieferungsmengen reduzierte.

Quelle: DigiTimes

André Westphal

Redakteur

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