Apple: Geringere Gewinne als erwartet

Hersteller macht die Gerüchteküche verantwortlich

Apple hat die Ergebnisse seines dritten Fiskalquartals für dieses Jahr bekannt gegeben: Der Hersteller konnte seine Einnahmen gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2011 um 23 % erhöhen. Apple nahm 35 Milliarden US-Dollar ein und erwirtschaftete einen Profit von rund 8,8 Milliarden US-Dollar. 2011 konnte Apple im dritten Fiskalquartal „nur“ 7,3 Milliarden US-Dollar Gewinn verbuchen. Obwohl sich diese Zahlen fantastisch anhören, sind sie für viele Analysten eine Enttäuschung: Jene rechneten mit 37,2 Milliarden US-Dollar an Einnahmen und 10,35 Milliarden US-Dollar Gewinn.

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Apple lieferte 25 Mio. iPhones, 17 Mio. iPads, 6,8 Mio. iPods und 4 Mio. Macs aus. Für das vierte Quartal rechnet Apple mit 34 Milliarden US-Dollar Einnahmen.

Das Apple-Management hat zugleich eine Erklärung dafür parat, warum die Einnahmen und Gewinne hinter den Erwartungen der Analysten zurück geblieben sind: Die vielen Gerüchte um die nächste Generation des iPhones hätten potentielle Käufer des iPhone 4S verunsichert. So schlussfolgert zumindest Apples Finanzvorstand Peter Oppenheimer. Jener sieht parallel auch die aktuelle Wirtschaftskrise als Ursache.

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Der Apple-Geschäftsführer Tim Cook freut sich dennoch, dass „die Menschen so viel Vorfreude auf die die nächste iPhone-Generation“ entwickelt hätten.

Quelle: Electronista

André Westphal

Redakteur

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