Lexmark gibt Tintenstrahldrucker auf

Setzt nur noch auf Laserdrucker

Der Hersteller Lexmark steigt aus der Herstellung von Tintenstrahldruckern aus. Lexmark ist seit Jahren bekannt für seine günstigen Einstiegsmodelle, will sich aber nun auf das profitable Geschäft im Bereich Imaging und Software-Lösungen konzentrieren, dazu gehören Lasergeräte, Managed Print Services und Software-Lösungen. In diesen Marktsegmenten ist der Hersteller bereits sehr erfolgreich. Als Ergebnis des Abschieds von Tintenstrahldruckern tritt Lexmark rund 1.000 Patente ab und streicht 1.700 Arbeitsplätze – rund 13 % seiner gesamten Belegschaft.

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Die Beliebtheit von Tintenstrahldruckern lässt seit Jahren nach, da Laserdrucker immer güstiger werden und sich kosteneffizienter nachfüllen lassen. Dadurch gilt das durch HP ins Leben gerufene Geschäftsmodell für preisgünstige Tintenstrahldrucker, bei denen die Nachfüll-Kartuschen teilweise teurer sind als die Drucker selbst, als veraltet.

Lexmark erinnert daran, dass der Hersteller natürlich weiterhin Nachfüll-Patronen für seine bereits verkauften Tintenstrahldrucker-Modelle anbieten wird.

UPDATE:

Zunächst stand in dieser News, dass sich Lexmark auf „Bildbearbeitung im professionellen Bereich“ konzentrieren wolle, dies entspricht natürlich nicht den Tatsachen. Vielen Dank an Lexmarks PR-Sprecherin Regina Glaser, die uns auf den Fehler hingewiesen hat.

Quelle: Fudzilla

André Westphal

Redakteur

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