Bruce Willis kontra Apple?

Kritisiert die iTunes-Nutzungspolitik

Der Schauspieler Bruce Willis ist den meisten Menschen als Action-Held aus Filmen wie „Stirb Langsam“, „Sin City“ oder „Das Fünfte Element“. bekannt. Jetzt legt sich Willis zur Abwechslung nicht mit Aliens, Gangstern oder Terroristen an, sondern mit Apple: Der US-Schauspieler hat die iTunes-Nutzungspolitik kritisiert. So verfüge Willis laut eigenen Aussagen über eine enorme Musiksammlung, die er über iTunes erworben habe. Jene verfalle aber nach seinem Tod. Willis möchte sein digitales, musikalisches Hab und Gut aber nach seinem Dahinscheiden an seine Töchter weitergeben.

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Zwar ist Bruce Willis erst 57 Jahre alt, dennoch scheint er bereits für sein Ableben vorzuplanen. Kein Wunder also, dass er nicht begeistert ist, dass er seine iTunes-Inhalte auch nach seinem Tod nicht an Dritte übertragen kann.

Es heißt, Willis plane aktuell zwar keine rechtlichen Streitigkeiten mit Apple, habe aber bereits einen Trust anlegen lassen, der notfalls dazu dienen solle einen Prozess zu finanzieren. Willis gehe es nicht nur um seine eigenen Songs bzw. die Weitergabe an seine Töchter, sondern generell um die Rechte der Apple- bzw. iTunes-Kunden.

Allerdings ist zu erwähnen, dass Apple in den iTunes-Nutzungsbedingungen ausdrücklich darauf hinweist, welche eingeschränkten Nutzungsrechte beim Kauf von Musikstücken erworben werden. Zudem verfahren andere Anbieter, etwa Amazon, ähnlich wie Apple.

UPDATE:
Mittlerweile hat Bruce Willis Ehefrau, Emma Heming, die gesamte Geschichte in einem Twitter-Post dementiert.

Quelle: TheAustralian

André Westphal

Redakteur

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