Social Games binden Kunden nicht

85 % der Spieler springen bereits nach einem Tag wieder ab

Laut einer Studie der Firma Playnomic können aktuelle Social Games Spieler kaum dauerhaft binden: 85 % der Zocker spielen Social Games gerade mal einen Tag und springen danach auf Nimmerwiedersehen ab. Diese Daten konnte Playnomic mit der hauseigenen Software PlayRM erheben. Playnomic bietet den Betreibern von Social Games dieses Tool an, um die Spielergewohnheiten auszuwerten und seine Spiele zu verbessern. Die aktuelle Studie hat das Verhalten der US-Spieler von diversen Social Games zwischen Juli und September 2012 erfasst.

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85 % der Spieler hatten bereits nach einem Tag genug. 95 % der Spieler waren nach drei Monaten nicht mehr im jeweiligen Social Game aktiv. Somit fällt es den Social Games offenbar schwer, ihre Spieler langfristig bei der Stange zu halten.

Tatsächlich ist der ehemalige Hype um Social Games bereits abgeflacht und der große Anbieter Zynga ist über die letzten Quartalszahlen alles andere als erfreut. Zumal auch der Ruf des Unternehmens durch die Vorwürfe der Imitation gelitten hat.

Der Geschäftsführer des großen Publishers Electronic Arts, John Riccitiello, schlussfolgert, man habe den Markt für Social Games von Vornherein überschätzt. Mit harten Worten zieht er das Fazit: „Die Kunden zahlen nicht für jeden Mist. Gute Social Games leben von guter Unterhaltung. Sie entstehen nicht allein durch virales Marketing oder dadurch, dass man seine Facebook-Freunde um Dachschindeln anbettelt.“

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Quelle: Playnomics

André Westphal

Redakteur

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