Obama: Gaming sorgt für Innovation

US-Präsident nennt Mark Zuckerberg als Beispiel

Der US-Präsident Barack Obama hat über das soziale Netzwerk Google+ an einem „Hangout“ teilgenommen. Das bedeutet, er hat sich per öffentlichem Video-Chat Fragen aus der Community gestellt. Dabei kam der Präsident auf die derzeit in den USA viel gescholtenen Videospiele zurück. Obama äußerte sich aufgeschlossen gegenüber der Materie und sieht Potential für Jugendliche: „Schaut euch Mark Zuckerberg an“, beginnt der US-Präsident und fährt fort: „Bei einem Bankett saß ich vor ein paar Jahren neben ihm und er hat erklärt, dass er mit dem Programmieren angefangen hat, weil er sich für Videospiele interessiert.“

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Obama hat in diesem Zusammenhang ausgeführt, dass Videospiele vielleicht ein Weg seien, um bei Jugendlichen Interesse zu wecken – beispielsweise für Naturwissenschaften wie Informatik. Man müsse laut Obama nur das bereits vorhandene Interesse der Jugendlichen an innovativen Techniken aufgreifen und sie dazu bewegen nicht nur zu konsumieren, sondern selbst zu lernen wie man Inhalte erschaffe. Dies sei angesichts der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedeutung des Internets und der Computer im Allgemeinen heute entscheidend.

Konkrete Pläne nannte Obama dabei nicht, offenbarte aber immerhin im Hangout seine aufgeschlossene Haltung zu Computer- und Videospielen.

Quelle: ShackNews

André Westphal

Redakteur

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