Microsoft „mault“ über Kritik an Windows 8

Skeptiker würden zu einseitig denken

Wer in den letzten Monaten online gemeinsam mit anderen auf irgendetwas rumhacken wollte, fand mit dem Betriebssystem Microsoft Windows 8 ein gern gesehenes Ziel: Der Verzicht auf das Startmenü, das Wegfallen der Möglichkeit auf den Desktop zu booten und die für Touchscreens optimierte Kacheloberfläche sorgten in der Community für Ärger. Microsoft „beschwert“ sich nun in einem Blog-Eintrag über die Kritik. Laut Frank X. Shaw, Unternehmens-Vizepräsident für Unternehmens-Kommunikation, würden die meisten Leute viel zu einseitig urteilen.

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Viele Analysten und Medienvertreter hätten sich im Bezug auf Windows 8 der Sensationsgier und Plattitüden hingegeben, statt das Betriebssystem nüchtern zu bewerten. Um Klicks zu generieren, hätten selbst große Wirtschaftsmagazine ordentlich draufgehauen.

Microsoft halte Windows 8 weiterhin für ein gutes Produkt, habe den Kunden aber zugehört und plane deshalb auch weitere Optimierungen. Von der Berichterstattung sei man allerdings weitgehend enttäuscht, denn statt sich auf den ergiebigen Kern des Betriebssystems zu konzentrieren, habe die Presse größtenteils nur auf die äußeren Ecken und Kanten gestarrt.

Quelle: OfficialMicrosoftBlog

André Westphal

Redakteur

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