Revolutionäre Augmented-Reality-Brille

Ehemalige Valve-Angestellte arbeiten daran

Zwei ehemalige Mitarbeiter der Firma Valve (Steam) arbeiten auf eigene Faust weiterhin an einem Projekt, das Valve zeitgleich zu ihrer Entlassung eingestampft hat: eine revolutionäre Augmented-Reality-Brille. Die Ingenieurin Jeri Ellsworth und der Programmierer Rick Johnson nennen das Projekt ihrer neu gegründeten Firma Technical Illusions CastAR. Der technische Aufbau ist weitaus komplexer, als beispielsweise bei Google Glass. So projezieren zwei Projektoren auf der Brille Bilder von einem angekoppelten PC in den Raum, mit denen man interagieren kann.

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Dank Shutter-Technik nimmt der Träger der Brille die Inhalte in 3D wahr. Eine Kamera in der Brille erfasst zeitgleich Infrarotsignale diverser LEDs an der CastAR und erfasst so die Bewegungen des Anwenders, um die 3D-Inhalte laufend anzupassen. So kann der Träger der Augmented-Reality-Brille um die künstlichen 3D-Objekte herum gehen und sie verändern in Echtzeit ihre Perspektive.

Prototypen der Brille sollen bereits beeindruckende Ergebnisse liefern, auch wenn CastAR selbst noch eher aussieht wie die Objekte aus dem Endzeit-Rollenspiel „Fallout“ (siehe Bilder). Die Entwickler sind dabei fest davon überzeugt, dass CastAR ein Produkt für den Massenmarkt werden kann und Gamer für sich gewinnen sollte. Valve hatte das Projekt aufgegeben, um sich statt auf Augmented Reality lieber auf Virtual Reality zu konzentrieren – also rein digitale Umgebungen ohne Verschmelzung mit der echten Welt. Allerdings hat Valve Ellsworth und Johnson seinen Segen für das Projekt erteilt und jegliche rechtlichen Ansprüche auf die entwickelte Technik abgetreten. Jetzt darf man gespannt sein, was aus dem Projekt wird.








Quelle: TheVerge

André Westphal

Redakteur

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