Microsoft enthüllt Xbox One

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Microsoft hat heute um 19 Uhr seine nächste Konsole angekündigt: Das Gerät wird unter dem Namen „Xbox One“ auf den Markt kommen. Im Gegensatz zu Sony hat Microsoft auch bereits Fotos des Konsolen-Designs veröffentlicht (siehe Bilder). Zu den neuen Funktionen der Konsolen zählen eine standardmäßige Sprachsteuerung sowie ein Kinect-Nachfolger im Lieferumfang und Skype als Standard-Voice-Chat. Was das Innenleben betrifft, hat der Hersteller eine Acht-Kern-CPU als Herzstück bestätigt. Die Festplatte verfügt über 500 GByte Speicherplatz und zudem sind 8 GByte RAM an Bord.

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Zu den weiteren technischen Daten zählen wie erwartet ein Blu-ray-Laufwerk, Anschlüsse für USB 3.0, HDMI sowie Wi-Fi 802.11 b/g/n. Im Gegensatz zur Xbox 360 gibt es zudem verschiedene Energiemodi, um etwa im Idle-Betrieb Strom zu sparen und auch die Lüftung entsprechend zu regulieren. Zudem will Microsoft mit der Xbox One mehr Fokus auf Cloud-Dienste legen: Spieler sollen ihre Daten jederzeit in der Cloud sichern können – auch Spielstände. Allerdings werden diese Möglichkeiten wohl alle mit zusätzlichen Kosten für ein Xbox-Live-Abonnement verbunden sein.

Das viel kritisierte „Always On“ wird es übrigens tatsächlich in abgeschwächter Form geben, auch wenn Microsoft es schlauerweise nicht explizit so nennt: Spiele müssen auf der Festplatte installiert werden und sind danach an das jeweilige Xbox-Live-Konto des Anwenders gebunden. Möchte nun der Besitzer des Spiels oder ein Dritter den jeweiligen Titel unter einem weiteren Konto nutzen, wird eine Gebühr fällig. Zur Höhe der Gebühr schweigt Microsoft allerdings noch. Zudem bestehe laut Microsoft für Entwickler die Möglichkeit, bei Spielen eine Internetverbindung vorauszusetzen und gewisse Berechnungen auf Microsofts Cloud auszulagern. Hier solle aber jedes Studio individuell entscheiden. Auf Abwärtskompatibilität zur Xbox 360 verzichtet die Xbox One übrigens.

Microsoft hat zudem an seinem Achievement-System geschraubt: Entwickler sollen nun in der Lage sein, in bereits veröffentlichte Titel später neue Achievements einzufügen, um Spielern neue Herausforderungen zu bieten. Im ersten Jahr sollen zudem 15 Exklusivtitel aus dem Hause der diversen Microsoft-Studios für die Xbox One erscheinen. Microsoft nannte bereits Titel wie „Quantum Break“ sowie neue Ableger der Serien „Fable“, „Halo“, „Forza“ und „Gears of War“.

Zu Erscheinungstermin und Preis hielt sich Microsoft übrigens noch bedeckt. Man spricht lediglich von „Ende 2013“.



Quelle: Xbox

André Westphal

Redakteur

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