Microsoft: Verklagt wegen Surface RT

Konzern habe Aktionäre in die Irre geführt

Eine Kanzlei hat in den USA eine Sammelklage gegen Microsoft ins Leben gerufen, die im Namen aller Aktionäre durchgeführt wird, die ihre Anteile zwischen dem 18. April und dem 18. Juli 2013 erworben haben. Grundlage der Sammelklage sind die „falschen und irreführenden Aussagen“ des Herstellers zum angeblichen Erfolg des Surface RT. Das Tablet ist bei Microsoft für Verluste und Abschreibungen in Höhe von insgesamt 900 Mio. US-Dollar verantwortlich. Laut der Klage habe Microsoft die Performance des Surface RT allerdings zunächst bewusst falsch dargestellt.

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Man spricht dabei klare Worte: „Die beschuldigte Partei wusste, hielt diese Informationen aber gegenüber Investoren geheim, dass Microsofts Vorstoß in den Tablet-Markt als Disaster endete. Im Ergebnis verblieb ein im Wert viel zu hoch eingeschätzter Überbestand an Surface RT in den Lagern.“ Die Sammelklage richtet sich nicht nur gegen Microsoft im Allgemeinen, sondern auch gegen den Geschäftsführer Steve Ballmer, den Finanzvorstand Peter Klein, den Vizepräsident Frank Bord und die Leiterin des Marketings Tami Reller.

Microsoft enthält sich zu der neuen Klage bisher eines Kommentares. Wer möchte, kann die gesamte Klageschrift hier einsehen.

Quelle: Electronista

André Westphal

Redakteur

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