Kooperation von Google & Nestlé

Nokia macht sich darüber lustig

Googles Senior-Vizepräsident Sundar Pichai hat den Namen der nächsten Android-Version bestätigt: KitKat. Erstmals setzt man dabei nicht allgemein auf die Bezeichnung einer Nascherei, sondern eine spezielle Marke. Wir hatten bereits vermutet, dass somit eine Zusammenarbeit mit Nestlé stattfinden müsste. Mittlerweile hat sich diese Ahnung bestätigt. Die Kooperation geht relativ weit, denn in 19 Ländern soll Werbung für Google Android und die Nexus-Tablets auf den KitKat-Schokoriegeln prangen. Die Produktion der Verpackungen ist bereits angelaufen (siehe Bilder).

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In trockenen Tüchern ist die Zusammenarbeit zwischen Google und Nestlé laut Patrice Bula, Nestlés ausführender Vizepräsident für das Marketing, seit Februar 2013. Geld sei zwischen Google und Nestlé aber nicht geflossen. Man verlasse sich darauf gegenseitig seine Marken stärken zu können. Nestlé produziert zudem 500 KitKats in der Form des Android-Logos. Ob man jene eventuell verlosen will, ist aktuell offen.

Ursache der Kooperation sei der leitende Google-Ingenieur Hiroshi Lockheimer gewesen. Er habe eine Vorliebe für KitKat-Schokoriegel.

Die Zusammenarbeit zwischen Nestlé und Google ist durchaus umstritten. So geriet KitKat in den vergangenen Jahren wiederholt in die Kritik wegen der Verwendung von Palmöl in den Schokoriegeln. Greenpeace reagierte mit folgendem Video:

Zudem warb Nestlé bei der Erstellung eines Profils im Foto-Netzwerk Instagram mit einem Bären, der frappierende Ähnlichkeit mit dem Pedobär-Meme aufwies. Insofern ist der Schokoriegel KitKat durchaus vorbelastet und eventuell für Google nicht die beste Wahl um das eigene Markenimage zu verbreiten. Nokia hat übrigens bereits mit Spott reagiert, wie das letzte Bild zeigt.




Quelle: TheVerge

André Westphal

Redakteur

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