Apple Pay: Doppelt zahlt man besser?

Mobiler Bezahldienst mit erheblichen Problemen

Diese Woche hat Apple seinen neuen, mobilen Bezahldienst Apple Pay offiziell an den Start gehen lassen. Und auch wenn man den Kunden des Unternehmens nachsagt, dass sie gerne etwas mehr für Produkte zahlen als nötig, sorgen Probleme mit dem Dienst für Medienrummel: Demnach klagen Nutzer von Apple Pay, die zugleich Kunden der Bank of America sind, darüber, dass Zahlungen doppelt abgebucht wurden. Apple selbst hat bereits bekannt gegeben, dass dem Konzern die Bugs bekannt seien und man auf Hochdruck an einer Lösung tüftele.

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Der Nachrichtensprecher Samuel Burke des Senders CNN kann jene Probleme aus erster Hand in einer Reportage bestätigen. Demnach handelt es sich wohl um ein großflächigeres Problem und keine Einzelfälle. Burke kontaktierte die Bank of America, welche die doppelten Zahlungen aber zunächst nicht rückgängig machen wollte und Apple den schwarzen Peter in die Schuhe schob. Apple wiederum mahnte, man könne aktuell wenig tun, denn aus Sicherheitsgründen speichere man keine Daten zu Transaktionen. Allerdings erhielt Burke am Ende doch noch sein Geld zurück, nachdem er abermals mit sowohl Apple als auch der Bank of America verhandelte. Leider hatten andere Kunden wohl weniger Glück, so dass der Start von Apple Pay aktuell nicht unbedingt als geglückt zu werten ist.

UPDATE:
Mittlerweile sollen die Probleme behoben und auf die Technik der Bank of America zurückgeführt worden sein.

Quelle: CNN

André Westphal

Redakteur

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