Oculus Rift mit extremen Entwicklungskosten

Crowdfunding hätte nie ausgereicht

Das Virtual-Reality-Headset Oculus Rift sollte ursprünglich allein via Crowdfunding über die Plattform Kickstarter finanziert werden. Als Ziel nannte der Hersteller Oculus VR damals 250.000 US-Dollar – zusammen kamen fast 2,5 Mio. US-Dollar. In einem aktuellen Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Forbes bestätigt der Firmen-Mitbegründer und CEO, Palmer Luckey, jedoch, dass auch jener Betrag niemals ausgereicht hätte. Damals habe man den Aufwand, den die Entwicklung einer VR-Brille benötigt, massiv unterschätzt.

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Laut Luckey sei man nach der Kickstarter-Kampagne arg ins Minus gekommen, da man beispielsweise die Produktionskosten in China extrem unterschätzt habe. Allerdings habe die Crowdfunding-Aktion Oculus Rift extrem bekannt gemacht. Diese PR-Wirkung sei ein Segen für das Projekt gewesen. Sicherlich hat dies auch die Übernahme durch Facebook begünstigt. Letzten Endes sehe für Oculus VR und die Rift also alles positiv aus und man sei froh über den bisherigen Weg.

Quelle: Forbes(YouTube)

André Westphal

Redakteur

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