AMD setzt auf Fertigung in 14 Nanometern

Pläne für kommende Prozessoren vorgestellt

Neben Intel will auch AMD bald auf die Fertigung in 14 Nanometern setzen. Allerdings soll der Umstieg bei AMD später erfolgen. So möchte AMD ab 2016 seine neuen Prozessoren für Server und den Embedded-Markt in 14 nm im FinFet-Verfahren fertigen lassen. Auch die bereits erwähnte CPU mit dem Codenamen „Zen“, die Intel endlich wieder im High-End-Segment Konkurrenz machen könnte, soll im 14-Nanometer-Verfahren entstehen. In diesem Zuge wechselt AMD bei seinen Kernen ergänzend von CMT (Core-Multithreading) zu SMT (Simultaneous Multithreading).

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AMDs „Zen“ soll bis zu acht CPU-Kerne und Unterstützung von DDR4-RAM bieten. 2017 will AMD zudem mit High-End-APUs mit Verlustleistungen von 200 bis 300 Watt nachlegen. Die Chips sollen nicht nur viel CPU- sondern auch viel GPU-Leistung bündeln. Hier orientiert sich AMD quasi an den hauseigenen Semi-Custom-Chips, welche in Spielekonsolen wie der Microsoft Xbox One und der Sony Playstation 4 stecken. Genauere Angaben zu diesen Kombinationen bleibt AMD aktuell aber noch schuldig.

Quelle: MyNavi

André Westphal

Redakteur

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