Logitech: Keine Billigmäuse mehr

Gewinneinbruch & Strategiewechsel: Mehr Musik & Video

Gestern hat Logitech seine letzten Quartalsergebnisse bekannt gegeben und musste dabei einen Gewinneinbruch von 34 % verkünden. Gründe sind schwache Währungskurse und die sinkende Nachfrage nach PC-Zubehör wie Mäuse. Allerdings haben gute Verkaufszahlen beim Musik- und Video-Zubehör dazu geführt, dass das Ergebnis besser ausfiel als vielfach erwartet.

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Durch diese Trends fühlt sich Logitech in seinem Strategiewechsel bestärkt: weg vom PC-Zubehör und den Fokus mehr auf kabellose Lautsprecher, Video-Zubehör und Spiele-Controller legen. Die meistverkauften Produkte von Logitech sind mittlerweile Bluetooth-Speaker.
Dagegen fielen die Verkaufszahlen von günstigen Computermäusen um 26 %. Diesen Bereich will Logitech nun aufgeben. Dazu zählen die billigen OEM-Mäuse, die auch unter anderen Namen als Logitech erhältlich sind. High-End und Gaming-Mäuse werde es weiterhin von Logitech geben, wie der Hersteller auf Nachfrage erklärte.
Allerdings darf man sich auf Preiserhöhungen einstellen. Logitech-Chef Bracken Darrell kündigte an: „Wir erhöhen die Preise rund um die Welt.“ Das wird noch in diesem Quartal umgesetzt. In Europa sollen die Preise für Logitech-Produkte um 11 bis 13 Prozent anziehen.

Logitech Mouse M100

Quelle: Reuters

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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