„Super Mario Run“ blieb laut Nintendo hinter den Erwartungen zurück

Nur 5 % der Spieler kauften nach dem Anspielen die Vollversion

Nintendo hatte sich von „Super Mario Run“ offenbar mehr Einnahmen erhofft, als bisher reingekommen sind. Zwar wurde das Spiel allein unter Apple iOS ca. 78 Mio. Mal heruntergeladen, aber nur etwa 5 % der Spieler kauften nach dem Zocken der ersten Levels dann die Vollversion – also knapp 4 Mio. Gamer. Das klingt trotzdem nach einem beachtlichen Ergebnis, besonders, wenn man bedenkt, dass der Titel 9,99 Euro kostet. Nintendos Präsident Tatsumi Kimishima hat aber trotzdem bekannt gegeben, dass das Spiel hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei.

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Trotzdem wolle Nintendo laut Kimishima auch für kommende Spiele bei einem derartigen Preismodell bleiben. Das Game „Fire Emblem: Heroes“ sei mit seiner Freemium-Strategie eher eine Ausnahme für Nintendo. Nintendo schielt aber ohnehin bei seinen Mobile-Games nicht nur auf die Einnahmen an sich, sondern will auf diesem Weg auch die Popularität von Charakteren wie eben Mario erhalten. Zudem sollen später Synergien mit Titeln für die Switch folgen.

Nintendo möchte generell nicht so gerne auf Free-to-Play-Spiele setzen, weil das japanische Unternehmen fürchtet, auf diese Weise quasi den Wert seiner Charaktere zu schmälern. So schlecht hat das Bezahlmodell bei „Super Mario Run“ trotz dezenter Enttäuschung bei Nintendo allerdings auch nicht funktioniert. Einen Gewinn dürfte das Spiel sicherlich abwerfen.

Quelle: Nikkei

André Westphal

Redakteur

3 Antworten

  1. MaxK sagt:

    1) … als bisher „reingekommen“ sind.
    2) … nach dem „Zocken“ der ersten Levels…
    3) … von Charakteren wie „eben“ Mario…
    4) … Synergien mit Titeln für „sie“ Switch folgen.
    5) … Nintendo möchte generell „nicht so gerne“ auf…
    6) … weil das japanische Unternehmen auf jene Weise fürchtet „,“ quasi den Wert seiner Charaktere zu schmälern.
    7) … weil das japanische Unternehmen auf jene Weise fürchtet „quasi“ den Wert seiner Charaktere zu schmälern.
    8) … trotz dezenter Enttäuschung bei Nintendo „ja“ allerdings auch nicht funktioniert.

    Werden Artikel vor der Veröffentlichung nicht überprüft? Unabhängig von diesen Punkten liest sich die News auch sehr holprig und ist voll mit Konjunktiven. Warum?

    • Danke für deine Anmerkungen. Ja, der Artikel ist teilweise etwas umgangssprachlich formuliert, aber das ist einfach der Stil des Redakteurs.

    • MaxK sagt:

      Naja, wenn ein Redakteur einen Artikel schreibt, dann liest man schlussendlich meistens den Stil des Redakteurs. Aber – doch das ist nur meine Meinung – sollte ein solcher Artikel auf solch einer „professionellen“ Webseite doch entsprechend geschrieben sein. Das ist nicht böse gemeint, aber es liest sich wie auf einem Hobby-Blog.

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