Nvidia Max-Q soll ultradünne Gaming-Notebooks ermöglichen

Hinter dem Begriff verbergen sich GPU-Optimierungen

Nvidia hat auf der Computex 2017 sein neues Konzept Max-Q vorgestellt. Was sich dahinter verbirgt? Im Grunde hat der Hersteller sich einen werbewirksamen Begriff für allerlei GPU-Optimierungen einfallen lassen. Dabei hat man die aktuelle Pascal-Architektur für Notebooks verbessert, was deutlich dünnere Designs ermöglichen soll. Betroffen sind die Nvidia GeForce GTX 1060, GTX 1070 und GTX 1080, die bei angepassten Taktraten und niedrigeren Spannungen betrieben werden. Durch neue Treiber will Nvidia deutlich bessere Kompromisse aus Leistung und Effizienz erzielen.

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Nvidia hat auch von Gaming-Notebooks mit dünnen und leisen Kühlungen gesprochen – Lautstärken von unter 40 dB(A) gab Nvidia explizit an. Zudem gibt es einen Whisper Mode, von dem auch Besitzer aktueller Gaming-Notebooks mit Pascla-GPUs profitieren sollen. Der Whisper Mode begrenzt allerdings die Bildrate, was nicht jedem Gamer schmecken dürfte. Zudem werden hier je nach Spiel spezielle Einstellungen angelegt, um die Leistungsaufnahme zu beschränken – etwa die Schattenqualität reduziert. Auch derartige Eingriffe werden einige Gamer ablehnen. Aktiviert und verwaltet wird der Whisper Mode über die GeForce Experience.

Auch Max-Q sorgt zwangsweise, man ahnt es schon bei Formulierungen wie „angepassten Taktraten“für einen gewissen Leistungsverlust. Allerdings soll der Leistungsverlust im Verhältnis zu der gesteigerten Effizienz verhältnismäßig gering sein. Als eines der ersten Modelle wird das Asus ROG Zephyrus GX501 erscheinen. Dieses Notebook ist nur 18 mm dick und greift auf eine GeForce GTX 1080 zurück.

Im Handel sollen die ersten Geräte mit Nvidia Max-Q ab Ende Juni 2017 bereits verfügbar sein. Den neuen Whisper Mode können, wie bereits erwähnt, optional auch Besitzer aktueller Gaming-Notebooks mit Nvidia GeForce GTX 1060, GTX 1070 und GTX 1080 beanspruchen.

Quelle: Nvidia

André Westphal

Redakteur

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