Gaming-Monitore mit 4K, HDR und 144 Hz auf 2018 verschoben

Sowohl Acer als auch Asus bestätigen die Verzögerungen

Gamer hatten bereits frohlockt: Bisher musste man sich entscheiden, ob man entweder in der hohen Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten (4K) zockt oder aber mit 144 Hz für eine schnellere Darstellung – sich dann aber auf maximal 2.560 x 1.440 Pixel (Quad HD) beschränkt. Das sollte sich eigentlich noch dieses Jahr ändern, denn sowohl Acer als auch Asus hatten Gaming-Monitore mit 4K, HDR und 144 Hz vorgestellt. Jene waren bereits heiß erwartet worden, verzögern sich aber nun laut den Herstellern auf das erste Quartal 2018. Betroffen sind die Asus ROG Swift PG27UQ und Acer Predator X27. Den beiden Monitoren ist ein AHVA-Panel von AU Optronics, das M270QAN02.2, gemeinsam. Außerdem unterstützen sie beide Nvidia G-Sync.

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Ob die Verzögerung der Monitore auf Probleme beim Zulieferer zurückzuführen ist, also AU Optronics, ist aktuell offen. Die Massenproduktion des Panels sollte im Juli 2017 beginnen. Ob es zu Problemen gekommen sein könnte, wurde aber nicht öffentlich gemacht.

An der Verzögerung der beiden ersten 4K-Monitore mit 144 Hz hängt automatisch nun auch für Nvidia die Verzögerung der Marke G-Sync HDR. Denn die beiden Monitore von Acer und Asus sollten die Flaggschiffe sein und bisher haben noch keine anderen Hersteller 4K-Monitore mit HDR und G-Sync angekündigt. AMD sind hier aber ebenfalls nicht die lachenden Dritten: Denn potentielle Produkte mit dem genannten AUO-Panel, welche vielleicht von Partnern geplant werden, sind hier auch betroffen. Auch erste Monitore mit 4K, HDR und AMD FreeSync 2 werden also erst 2018 erscheinen.

Quelle: AnandTech

André Westphal

Redakteur

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