Internet kills the videostar: Videotheken sterben aus

Langfristig dürften sich traditionelle Videotheken wohl komplett verabschieden

Aktuell gibt es noch 933 Videotheken in Deutschland. Zumindest weist der Interessenverbands des Video- und Medienfachhandels in Deutschland e.V. (IVD) diese Zahl aus. Das große Sterben geht also weiter: 2008 waren es etwa noch rund 3.500 Videotheken über Deutschland verteilt. Die Ursache erscheint relativ klar: Zum einen offerieren Streaming-Anbieter wie Amazon Prime Video und Netflix bereits eine enorme Bandbreite an Filmen und Serien, die für Abonnenten jederzeit auf Abruf bereitstehen. Dazu kommt, dass es über jene Plattformen sowie Google Play und andere Anbieter auch digital zum Leihen neuere Filme gibt. Beim Online-Ausleihen entfallen die Hin- und Rückwege zur Videothek vor Ort, was das Gros der Kunden zum Umdenken gebracht hat.

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Selbst der Online-Verleih physischer Medien scheint sich nicht mehr zu rechnen: So beschloss Amazon erst kürzlich das Ende von Lovefilm. Es wirkt also klar, dass klassische Videotheken bis auf Einzelfälle wohl ganz verschwinden werden. Die Zukunft scheint einwandfrei dem Streaming zu gehören.

Quelle: Statista

André Westphal

Redakteur

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