Vodafone garantiert für Anschlüsse mit 500-MBit/s nur 200 MBit/s

Mindestdatenrate soll aber in der Regel deutlich überschritten werden

Vodafone bietet in Deutschland für Festnetzanschlüsse auch Tarife mit Geschwindigkeiten von bis zu 500 MBit/s an. Laut Vodafone können in Deutschland ca. 30 % der Haushalte von derartigen Anschlüssen über das Kabelnetz profitieren, wenn gewünscht. In 180 deutschen Städten bietet Vodafone derartige Tarife an. 3,7 Mio. Haushalte erreicht man so potentiell. Das erlaubt Upload-Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s. Als Preis ruft Vodafone 19,99 Euro für das erste Jahr aus. Anschließend steigt der Preis auf 49,99 Euro im zweiten Jahr an. Zudem fällt ein Bereitstellungsentgelt von 49,99 Euro an. Wiederum erhalten Neukunden aber eine Gutschrift von 100 Euro.

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Interessant ist, dass Vodafone aber nur eine Mindestdatenrate von 200 MBit/s garantiert. Diplomatisch verpackt erklärt ein Sprecher Vodafones diese Strategie: „Bei unserem Produkt 500 MBit/s stellen wir sicher, dass auch zu absoluten Spitzenzeiten bei den Kunden minimal 200 MBit/s ankommen. Normalerweise können die Kunden aber rund um die Uhr 450 MBit/s nutzen. Maximal sind es 500 MBit/s – in Einzelfällen in der Realität sogar etwas mehr. Im Upstream stehen minimal 15 MBit/s, normalerweise 35 MBit/s und maximal 50 MBit/s zur Verfügung.

Immerhin sollten also im Durchschnitt doch höhere Geschwindigkeiten die Regel sein. Allerdings kann es dann eben in der Praxis auch geschehen, dass trotz theoretischer 500 MBit/s nur praktisch 200 MBit/s zur Verfügung stehen – je nach Uhrzeit.

 

Quelle: Golem

André Westphal

Redakteur

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