Intel: Eigene Grafikkarten kommen 2020

Offiziell bestätigt, aber noch ohne Details

Nach einem Gespräch mit einigen Intel-Chefs berichtet ein Analyst, dass Intel bereits übernächstes Jahr eigene Grafikkarten auf den Markt bringen will. Dazu gehören Lösungen für Rechenzentren, aber auch für den Desktop-Bereich. Das lässt auf Gaming-Grafikkarten schließen. Kurze Zeit später hat Intel dies bestätigt, indem sie die Meldung in ihre offziellen Twitter-News aufgenommen haben.

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Intel hatte bereits vor zehn Jahren mit „Larrabee“ einen Versuch unternommen, auch eigene Grafikkarten zu produzieren, aber das Projekt wurde eingestellt. Die Forschungsergebnisse mündeten schließlich in den (hier abgebildeten) „Xeon Phi Coprocessor“ mit mehr als 50 Kernen für High-Performance-Computing.

Nachdem der frühere Chef von AMDs Grafikabteilung Raja Koduri im November letzten Jahres zu Intel gewechselt ist, folgt nun der zweite Versuch. Allerdings hält sich Intel bislang noch bedeckt hinsichtlich der eigenen Grafikkarten. Mehr als die allgemeine Aussage zu Rechenzentren und Desktop als Zielmärkte gibt es keine Details. Auch Prognosen oder Versprechungen zu Performance und Energieeffizienz gibt es (noch) nicht.
Bis ins Jahr 2020 werden Nvidia und AMD also im Grafikkartenbereich noch unter sich sein, bevor sich ein potenziell leistungsstarker und finanzkräftiger Konkurrent mit enormen Ressourcen dazu gesellt.

Quelle: marketwatch.com

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

2 Antworten

  1. Stephan sagt:

    Kann nur gut sein….. Bin gespannt.

  2. Kurt sagt:

    Könnte echt spannend werden.Die sollten sich dann gleich mal Nvidia vornehmen:D

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