AMD profitiert von Intels Problemen

Analysten prognostizieren höhere Aktienkurse & Marktanteile

Intel kann derzeit nicht genug aktuelle CPUs liefern wie nachgefragt werden und nun sagen Marktbeoachter AMD deshalb eine profitable Zukunft voraus. Kurzfristig werden PC-Kunden zu AMD-Systemen greifen (müssen) und PC-Hersteller sind außerdem überhaupt nicht zufrieden mit immer wieder geänderten Roadmaps von Intel.

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Bekanntlich reichen die Fertigungskapazitäten von Intel für ihre 14-Nanometer-Chips nicht aus, so dass der Intel H310 Einsteiger-Chipsatz schon in die ältere 22-nm-Technik verschoben wurde. Außerdem ist die 10-Nanometer-Technologie bei Intel noch nicht reif für die Massenproduktion, so dass zu den Engpässen gekommen ist – und zu den Planungsänderungen, die den Intel-Partnern auf die Nerven geht. Die PC- und Server-Hersteller müssen ihre Produkte immer wieder anpassen und ihre Kunden vertrösten, weil Intel keine oder nicht genug Chips liefern kann. Das Marktforschungsinstutut Fubon prognostiziert u.a., dass ein Drittel aller PCs von Hewlett-Packard im nächsten Jahr auf Prozessoren von AMD basieren wird.

Analyten gehen davon aus, dass die Knappheit bei Intels Prozessoren bis zum zweiten Quartal 2019 andauern wird und dass AMD dadurch im Bereich von High-End PCs und auch bei Servern langfristig deutlich Marktanteil gewinnen wird. Man spricht sogar von einem Marktanteil von 30 Prozent im Laufe des nächsten Jahres – das wäre mehr als eine Verdoppelung für AMD aktuell.

Gleichzeitig haben Börsenbeobachter die Prognosen für AMD hinsichtlich Umsatz und vor allem Gewinnspanne im kommenden vierten Quartal erhöht. Der Aktienkurs von AMD soll von aktuell 32 US-Dollar auf sogar $36 steigen.

Quelle: HotHardware

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

1 Antwort

  1. Stephan Böcker sagt:

    Jaaaaa das ist mal gut für AMD !!!!

    Intel wird es verschmerzen und AMD kommt weiter ins rollen.

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