Windows 11: Microsoft hat das neue Betriebssystem offiziell vorgestellt

Runderneuerter Look lässt sich von macOS inspirieren

Microsoft hat gestern Abend das neue Betriebssystem Windows 11 vorgestellt. Es wird nicht nur an der Oberfläche zahlreiche Neuerungen mit sich bringen. So erinnert die neue Optik in einigen Punkten an Apples macOS. Es gibt unter anderem neue Widgets, ein neues Startmenü und außerdem wird Microsofts Kommunikations-Tool Teams nun fester Bestandteil des OS. Das bedeutet wohl auch, dass Skype noch weiter ins Abseits geschoben wird.

Anzeige

Das neue Startmenü muss nicht zwangsweise genutzt werden, es ist auch eine klassische Ansicht möglich. Microsoft integriert seine Cloud-Lösung OneDrive zudem nun noch tiefer in das System. Ebenfalls verspricht Microsoft eine erhöhte Gaming-Performance und eine engere Verzahnung mit der Xbox-App und dem Xbox Game Pass. Zudem laufe Windows 11 effizienter, was sich an Notebooks in höheren Akkulaufzeiten niederschlagen sollte. Damit Windows 11 eventuell mehr auf Tablets zum Einsatz kommt, habe man auch die Touch-Bedienung und die Sprachsteuern verbessert.

Das führt dazu, dass etwa auf Tablets die Symbole in der Taskleiste automatisch neu geordnet werden, damit sie in einem größeren Abstand zueinander platziert werden. Auch die Gestensteuerung ist möglich. Im Bezug auf Touchpens gibt es nun die Option haptisches Feedback durch Vibrationen zu erhalten. Für Bestandskunden eine gute Nachricht: Windows 11 wird Ende 2021 veröffentlicht und als kostenloses Upgrade für Nutzer von Windows 10 verfügbar sein. Dabei kooperiert Microsoft zudem mit Amazon, denn Android-Apps aus dem Amazon App Store werden sich auch unter Windows 11 installieren und nutzen lassen.

Allerdings gibt es natürlich einige Systemvoraussetzungen: So muss das Gerät Trusted Platform Modules der Version 2.0 unterstützen, sonst ist kein Upgrade möglich. Auch gibt es Voraussetzungen, die vielleicht für einige unerwartet kommen: Etwa ist eine HD-Webcam, außer bei Desktop-PCs, ebenfalls Voraussetzung für den Wechsel zu Windows 11. Das gilt allerdings erst ab dem 1. Januar 2023. Vorabversionen von Windows 11 sollen bereits ab nächster Woche zur Verfügung stehen. Wer allerdings auf ein stabiles System Wert legt, wartet vielleicht lieber bis zur Veröffentlichung der finalen Version.

Quelle: Microsoft

André Westphal

Redakteur

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.