Amazon plant wohl für Oktober 2021 eigene Smart TVs

Fernseher sollen zunächst in den USA auf den Markt kommen

Amazon vertreibt bereits eigene Hardware: Dazu zählen die Tablets der Fire-Reihe, die Streaming-Player der Reihe Fire TV und natürlich auch die hauseigenen E-Book-Reader der Reihe Kindle. 2020 erschien in Indien unter der Marke Amazon Basics auch schon ein Fernsehgerät. Im Oktober 2021 soll es nun angeblich so weit sein: Dann werde Amazon ebenfalls in den USA einen eigenen Smart TV vorstellen. Jener sei aber nicht mit dem im letzten Jahr veröffentlichten Modell identisch. Ca. zwei Jahre habe man den Launch geplant und vorbereitet.

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Der Smart TV von Amazon werde angeblich mit Diagonalen von 55, 65 und 75 Zoll auf den Markt kommen. Die Auflösung dürfte bei 4K stehen und auch HDR10 wird da sicherlich an Bord sein. Wie es um weitere HDR-Standards wie Dolby Vision oder HDR10+ steht, ist offen. Es gibt natürlich bereits Fernseher, die mit Amazon in Verbindung stehen: Toshiba etwa vertreibt einzelne TVs unter dem „Fire TV“-Branding. Dabei steht aber dann eben die eigene Marke im Vordergrund, nicht die von Amazon.

Die Entwicklung und Herstellung des neuen Amazon-TVs soll im Übrigen TCL als Auftragsarbeit übernommen haben. Spannend ist, dass Amazon dann im hauseigenen Online-Shop mit seinen Fernsehern natürlich direkt mit LG, Samsung, Sony und Co. konkurrieren würde. Klar ist, dass der Amazon TV die digitale Assistentin Alexa in den Fokus rücken soll. Als Betriebssystem wird sicherlich Fire OS dienen. Zu den weiteren technischen Daten ist leider noch nichts bekannt. Es ist anzunehmen, dass Amazon mit dem Fernseher eher die Einstiegs- bis Mittelklasse anvisieren dürfte.

So könnte Amazon seine Fernseher mit verhältnismäßig geringen Margen verkaufen, um sie, analog zu den Fire-Tablets, als Einfallstor in den Amazon-Kosmos / das Prime-Ökosystem zu verwenden. Ob die Smart TVs von Amazon auch in Europa starten könnten, ist aktuell völlig offen. So hat der Online-Riese ja bisher nicht einmal die Veröffentlichung in den USA offiziell bestätigt.

Quelle: Business Insider

André Westphal

Redakteur

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