Smart Home: hansgrohe Pontos im Test - Seite 3

Smarter Leitungswasserschutz für die Hauptwasserleitung

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Pontos Scout im Detail

Die zum Pontos System von hansgrohe gehörenden Sensoren nennen sich Scouts. Prinzipiell können Sie auch ohne die Pontos Base genutzt werden. Sie messen, ob sich unter dem Scout Wasser befindet. Zusätzlich gibt es auch einen Sensor für die Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Bei hoher Luftfeuchtigkeit kann sich leicht Schimmel bilden – die Scouts können davor mittels Schellwerten warnen. Dafür sind sie mit rund 60 Euro aber auch nicht gerade billig – ohne die Verwendung der Pontos Base gibt es sicherlich günstigere Alternativen.

Geliefert werden die Sensoren in einem kleinen Karton. Innen befinden sich die Sensoren und eine Anleitung. Gut finde ich die QR-Codes, die direkt auf ein Video zur Inbetriebnahme verlinken. Viel einfacher kann man es uns Kunden an dieser Stelle kaum machen.

Die Sensoren werden durch zwei AA-Batterien mit Energie versorgt und sollen ohne Batteriewechsel rund ein Jahr durchhalten. Sie sind sehr leicht, selbst mit den Batterien wiegen sie nur 108 Gramm. Außerdem haben sie keine Gummierung – ein Saugroboter kann sie daher leicht verschieben. Im Inneren der Sensoren gibt es nicht viel mehr als eine kleine Platine zu sehen.

Kommuniziert wird zwischen den Scouts und der Pontos Base über das lokale WLAN, ein Ausfall der Internetverbindung hat keinen Einfluss auf den Wasserschutz. Eine Warnmeldung an die App gibt es dann aber nicht. Fällt auch das WLAN aus, ist die Verbindung zwischen Scout und Base getrennt. Es erfolgt nur noch eine akustische und optische Warnung am Scout.

Wer auf der ganz sicheren Seite sein möchte, realisiert z.B. über eine kleine USB-PD-fähige Powerbank eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) für seinen Router und die Pontos Base. Wenn die Base auf der Backup-Batterie läuft, wird das WLAN abgeschaltet.

Die Einrichtung erfolgt in zwei Schritten: Zuerst wird der Pontos Scout dem Nutzerkonto hinzugefügt und anschließend mit der Base verbunden. Beides geht sehr einfach und wird durch viele Bilder in der App unterstützt.

Nach der Verbindungsherstellung können Schwellwerte für die Warnung bezüglich Luftfeuchte und Temperatur eingestellt werden.


Marc Kaiser

Redakteur

11 Antworten

  1. Michael sagt:

    Hallo Marc

    Ich habe eine Frage, sollte der Pontos Base die Leitung schliessen, gibt es eine Möglichkeit dies über die App wieder freizugeben?
    In meinem Fall kann ich nicht immer vor Ort gehen und würde das gerne per App wieder öffnen.

    Gruss und danke
    Michael

  2. Chris sagt:

    Hallo Michael,
    Wir haben die pontos base jetzt ca. 6 Monate im Einsatz.
    Wenn wir ein Vollbad nehmen, dann vergessen wir meistens die pontos zu ändern auf erhöhter Verbrauch.
    Dann macht die pontos im Keller zu. Mit dem Handy öffnen wir dann wieder die Wasser Zufuhr und warmes Wasser kommt wieder.
    Viele Grüße
    Chris

  3. Peter sagt:

    Wir haben die Pontos Base (mit Scout) seit einem Dreiviertel Jahr im Einsatz und seit dem letzten Firmware-Update ist es eine Katastrophe, die Pontos Base verliert immer die WiFi Internet Verbindung und das obwohl der Repeater direkt daneben steht. Wenn er sie dann kurzfristig wiederbekommt, wird die gesamte Wassermenge der Off-Line Periode angegeben und das führte nun schon zu multiplen Sperren im den unmöglichsten Situationen.
    Zumindest der Digitalteil der Pontos Base ist unausgereift und nur Anlass zu andauerndem Frust. „Green Banana product“.

  4. Scott sagt:

    Interessanter Testbericht! Ich überlege auch schon länger, mir so ein hansgrohe Pontos System zuzulegen. Gerade weil Wasserschäden echt ätzend sind.

  5. Football Bros sagt:

    That’s a smart move! Wasserschäden können wirklich teuer und nervenaufreibend sein. Ich habe auch mal mit meinen Football Bros darüber gesprochen – einer von ihnen hatte genau das gleiche Problem mit lauten Magnetventilen. Es ist echt sinnvoll, auf solche Details wie Notstromversorgung und leises Kugelventil zu achten. Hoffentlich bleibst du so künftig von unangenehmen Überraschungen verschont!

  6. Thomas_K sagt:

    „Spannender Test! Ich habe das Pontos-System bei mir im Keller installiert, wo die Lichtverhältnisse für die Dokumentation der Anschlüsse ziemlich bescheiden sind. Meine Fotos waren leider total verrauscht und unscharf. Ich habe dann ein KI-Bildverbesserungs-Tool genutzt, um die Details nachträglich scharf zu bekommen, damit ich für die Versicherung alles sauber dokumentiert habe. Wer ähnliche Probleme bei der Installation in dunklen Ecken hat, sollte das mal ausprobieren.“

  7. Markus Schneider sagt:

    „Danke für den ausführlichen Bericht zum Wasserschutz. Smart Home bedeutet für mich vor allem Zeitersparnis und Effizienz. Diesen Ansatz verfolge ich mittlerweile in vielen Lebensbereichen. Da ich beruflich viel auf LinkedIn unterwegs bin, habe ich neulich statt eines teuren Fotografen eine professionelle Profilbild-Erstellung per KI ausprobiert. Das Ergebnis ist absolut überzeugend und passt perfekt zum modernen, digitalen Lifestyle, den auch solche Hansgrohe-Systeme repräsentieren.“

  8. Tech_Nerd82 sagt:

    „Der Pontos ist eine sinnvolle Ergänzung für jedes intelligente Zuhause. Ich versuche gerade, meine Visualisierung im Home Assistant noch etwas schöner zu gestalten und nutze dafür KI-generierte Grafiken. Wenn man wie ich kein Designer ist, hilft eine Datenbank für KI-Prompts ungemein, um die richtigen Befehle für hochwertige Ergebnisse zu finden. Technik macht einfach in allen Bereichen Spaß, egal ob bei der Sensorik oder der kreativen KI!“

  9. free graffiti generator sagt:

    Das klingt nach einer wirklich sinnvollen Investition! Besonders gut gefällt mir, dass ihr auf das Kugelventil statt Magnetventil gesetzt habt – diese nächtlichen Geräusche können ja wirklich nerven. Die Kombination aus Base und Scouts scheint sehr durchdacht. Auch wenn die Anschaffungskosten erstmal hoch wirken, stimme ich voll zu: Der Stress und die Kosten eines Wasserschadens sind um ein Vielfaches höher. Danke für den Erfahrungsbericht!

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