Smart Home: hansgrohe Pontos im Test - Seite 4

Smarter Leitungswasserschutz für die Hauptwasserleitung

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Praxis & Fazit

Ich habe die hansgrohe Pontos Base gekauft, weil ich schon im Vorfeld von der Technik überzeugt war – deshalb wollte ich sie in diesem Review euch auch vorstellen.

Die Base funktioniert im Grunde genau wie sie soll. Das Display lässt sich gut ablesen, der Touch-Sensor funktioniert ebenfalls wie er soll. Mir fehlt aktuell noch die Möglichkeit, den Mikroleckage-Test manuell anzustoßen und dessen Fähigkeiten und Verhalten zu testen. Dies soll aber in Software-Updates nachgereicht werden.

hansgrohe Pontos Base

Der niedrige Stromverbrauch in Kombination mit der Backup-Batterie ist sehr gut, reicht mir aber nur bedingt. Ich hätte lieber einen USB-C-Anschluss am Gerät. Dann könnte man direkt eine Powerbank zwischenschalten und die WLAN-Verbindung auch bei einem Stromausfall aufrecht erhalten. Falls ein Wasserschaden einen Stromausfall herbeiführt, sollen die Sensoren schnellstmöglich das Wasser abdrehen können. Richtig gut finde ich aber, dass die Kommunikation ohne Internet möglich ist. Mittlerweile ist das leider eher die Ausnahme als die Regel und eine der Stärken des Pontos-Systems.

hansgrohe Pontos Scout schlägt Alarm

Die Pontos Scouts erkennen eine Leckage in meinen Tests zuverlässig ab ca. 1-2 Millimeter Wasserhöhe innerhalb von zwei Sekunden. Mir wären gummierte Füße lieber, so dass ein Staubsaugroboter die Sensoren nicht verschieben kann. Letztlich ist das alles meckern auf hohem Niveau, denn die Kernaufgabe erfüllt es absolut zufriedenstellend.

Positiv:
+ Versorgung mittels 9V-Backup Batterie bei Stromausfall (aber ohne WLAN)
+ Stromausfall beeinflusst nicht die Kernfunktionalität
+ Sehr leiser Betrieb des Kugelventils
+ Einfache Konfiguration und viele Hilfestellungen
+ Mikroleckage-Test erkennt auch kleine Beschädigungen in der Hausinstallation
+ Kommunikation zwischen Base und Scouts ohne Internetverbindung möglich durch lokales WLAN

Neutral:
o Einstiegspreis ohne Sensoren schon hoch, mit drei Scouts bei über 600 Euro
o Mikroleckage-Test nicht manuell startbar

Negativ:

Marc Kaiser

Redakteur

11 Antworten

  1. Michael sagt:

    Hallo Marc

    Ich habe eine Frage, sollte der Pontos Base die Leitung schliessen, gibt es eine Möglichkeit dies über die App wieder freizugeben?
    In meinem Fall kann ich nicht immer vor Ort gehen und würde das gerne per App wieder öffnen.

    Gruss und danke
    Michael

  2. Chris sagt:

    Hallo Michael,
    Wir haben die pontos base jetzt ca. 6 Monate im Einsatz.
    Wenn wir ein Vollbad nehmen, dann vergessen wir meistens die pontos zu ändern auf erhöhter Verbrauch.
    Dann macht die pontos im Keller zu. Mit dem Handy öffnen wir dann wieder die Wasser Zufuhr und warmes Wasser kommt wieder.
    Viele Grüße
    Chris

  3. Peter sagt:

    Wir haben die Pontos Base (mit Scout) seit einem Dreiviertel Jahr im Einsatz und seit dem letzten Firmware-Update ist es eine Katastrophe, die Pontos Base verliert immer die WiFi Internet Verbindung und das obwohl der Repeater direkt daneben steht. Wenn er sie dann kurzfristig wiederbekommt, wird die gesamte Wassermenge der Off-Line Periode angegeben und das führte nun schon zu multiplen Sperren im den unmöglichsten Situationen.
    Zumindest der Digitalteil der Pontos Base ist unausgereift und nur Anlass zu andauerndem Frust. „Green Banana product“.

  4. Scott sagt:

    Interessanter Testbericht! Ich überlege auch schon länger, mir so ein hansgrohe Pontos System zuzulegen. Gerade weil Wasserschäden echt ätzend sind.

  5. Football Bros sagt:

    That’s a smart move! Wasserschäden können wirklich teuer und nervenaufreibend sein. Ich habe auch mal mit meinen Football Bros darüber gesprochen – einer von ihnen hatte genau das gleiche Problem mit lauten Magnetventilen. Es ist echt sinnvoll, auf solche Details wie Notstromversorgung und leises Kugelventil zu achten. Hoffentlich bleibst du so künftig von unangenehmen Überraschungen verschont!

  6. Thomas_K sagt:

    „Spannender Test! Ich habe das Pontos-System bei mir im Keller installiert, wo die Lichtverhältnisse für die Dokumentation der Anschlüsse ziemlich bescheiden sind. Meine Fotos waren leider total verrauscht und unscharf. Ich habe dann ein KI-Bildverbesserungs-Tool genutzt, um die Details nachträglich scharf zu bekommen, damit ich für die Versicherung alles sauber dokumentiert habe. Wer ähnliche Probleme bei der Installation in dunklen Ecken hat, sollte das mal ausprobieren.“

  7. Markus Schneider sagt:

    „Danke für den ausführlichen Bericht zum Wasserschutz. Smart Home bedeutet für mich vor allem Zeitersparnis und Effizienz. Diesen Ansatz verfolge ich mittlerweile in vielen Lebensbereichen. Da ich beruflich viel auf LinkedIn unterwegs bin, habe ich neulich statt eines teuren Fotografen eine professionelle Profilbild-Erstellung per KI ausprobiert. Das Ergebnis ist absolut überzeugend und passt perfekt zum modernen, digitalen Lifestyle, den auch solche Hansgrohe-Systeme repräsentieren.“

  8. Tech_Nerd82 sagt:

    „Der Pontos ist eine sinnvolle Ergänzung für jedes intelligente Zuhause. Ich versuche gerade, meine Visualisierung im Home Assistant noch etwas schöner zu gestalten und nutze dafür KI-generierte Grafiken. Wenn man wie ich kein Designer ist, hilft eine Datenbank für KI-Prompts ungemein, um die richtigen Befehle für hochwertige Ergebnisse zu finden. Technik macht einfach in allen Bereichen Spaß, egal ob bei der Sensorik oder der kreativen KI!“

  9. free graffiti generator sagt:

    Das klingt nach einer wirklich sinnvollen Investition! Besonders gut gefällt mir, dass ihr auf das Kugelventil statt Magnetventil gesetzt habt – diese nächtlichen Geräusche können ja wirklich nerven. Die Kombination aus Base und Scouts scheint sehr durchdacht. Auch wenn die Anschaffungskosten erstmal hoch wirken, stimme ich voll zu: Der Stress und die Kosten eines Wasserschadens sind um ein Vielfaches höher. Danke für den Erfahrungsbericht!

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