
Ältere AMD-Grafikkarten als die Radeon RX 5000 Serie bekommen keine regelmäßigen Treiber-Updates mehr. Das hat AMD nun bestätigt. Die auf den Polaris- und Vega-Architekturen basierenden Grafikkarten wie die mittlerweile acht bzw. sieben Jahre alten Radeon RX 400 und RX 500 werden neue Treiber nur noch in kritischen Fällen bekommen, etwa bei Sicherheitslücken.
In den letzten Monaten hat AMD bereits seperate Treiber für die neueren Grafikkarten ab der Radeon RX 5000 Navi-Familie, mit der die RDNA-Architektur eingeführt wurde, und die älteren Modelle herausgegeben. Jetzt hat AMD gegenüber AnandTech bestätigt, dass letzere nur noch in Einzelfällen Treiber-Updates bekommen werden.
„Die AMD Polaris- und Vega-Grafikarchitekturen sind ausgereift, stabil und leistungsstark und profitieren nicht so stark von regelmäßiger Softwareoptimierung“, erklärte ein AMD-Sprecher. „Künftig stellt AMD wichtige Updates für Polaris- und Vega-basierte Produkte über ein separates Treiberpaket bereit, einschließlich wichtiger Sicherheits- und Funktionsupdates, sofern verfügbar. Die engagierte Unterstützung ist größer als bei Produkten, die AMD als Legacy-Produkte einstuft, und Gamer können ihre Lieblingsspiele weiterhin auf Polaris- und Vega-basierten Produkten genießen.“
Neben den zuvor genannten Radeon RX 400 und RX 500 Polaris-Modellen wurden auch die Grafikkarten der RX Vega Serie und die Radeon VII aufs Abstellgleis geschoben. Treiber-Updates für die RDNA-Familien, beginnend mit der auch schon vier Jahre alten Radeon RX 5000 Serie und den nachfolgenden RDNA2- bzw. RDNA3-Serien der Radeon RX 6000 und RX 7000 werden von AMD aber weiterhin regelmäßig mit Treiber-Updates versorgt, die auch Performance-Optimierungen enthalten werden, wie etwa bei der Einführung neuer PC-Spiele.
Quelle: AnandTech
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