NVIDIA muss Federn lassen

Marktanteil sinkt um 29%

Konnte man im vorletzten Quartal noch darauf verweisen, dass der eigene Marktanteil um 45% stieg, ging es im vergangenen Quartal bergab. Zwar wurde diese Untersuchung von Mercury Research unter anderen Kriterien durchgeführt als die, auf die wir im vergangenen Quartal verwiesen (u.a. wurden die integrierten Chipsätze ausgeklammert), die Grundaussage ist aber die gleiche. Verglichen wurde jeweils mit Mercuries Untersuchung des 1. Quartals.

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Laut Mercury Research legte ATI um 29% auf 27% Marktanteil zu (1. Quartal 21%). NVIDIAs Anteil schrumpfte um 20% von 66 auf „nur noch“ 53%. Matrox kommt noch auf einen Anteil von 8%. Die restlichen 12% teilen sich offenbar Imagination Technologies (Kyro), SiS und 3dfx-Restbestände.
Als Grund für NVIDIAs schlechteres Abschneiden gibt das Marktforschungsinstitut Preiserhöhungen an. Das mag zunächst eigenartig klingen, sind doch die GeForce2 MX400 und GeForce2 Pro so günstig wie noch nie. Vergleicht man aber einmal die Preise des GeForce2 MX und des neuen GeForce2 MX400 Grafikchips, fällt eine geringe Preiszunahme auf. Diese ist jedoch offenbar groß genug, um die Hersteller von Komplett-PCs zur Konkurrenz zu treiben.
NVIDIA scheint das wenig zu stören, setzt man doch die Hochpreispolitik beim eigenen integrierten Mainboard-Chipsatz nForce fort.

Quelle: The Register

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