Bis zu 60 Prozent gespart – Gebrauchte Elektronik kommt an

(Auszug aus der Pressemitteilung)

Kundinnen und Kunden von Galaxus greifen immer öfter zu Smartphones, Tablets oder Notebooks aus zweiter Hand. Der Grund ist ein Mix aus Preisbewusstsein, Nachhaltigkeit und gestiegenem Vertrauen in die Qualität.

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Die Zeiten, in denen Elektronik aus zweiter Hand nur etwas für Bastelprofis und Sparfüchse war, sind vorbei. Wer heute ein Smartphone, ein Tablet oder einen PC kauft, wählt immer öfter die Option «Refurbished». Die von externen Firmen professionell geprüften und aufbereiteten Geräte haben sich von der Nische in den Massenmarkt bewegt und die Preisunterschiede zu Neugeräten sind teils beträchtlich.

Bei Galaxus zeigen die Verkaufszahlen von wiederaufbereiteten Geräten deutlich nach oben. Dieser starke Anstieg ist nicht nur einem gewachsenen Umweltbewusstsein geschuldet, sondern schont vor allem das Portemonnaie der Kundschaft. «Das Leben wird teurer, da entscheidet sich die Kundin oder der Kunde bewusst für das günstigere, gebrauchte Produkt, das technisch noch lange mithalten kann», erklärt Tim Nepomuck, Team Leader Portfolio Development IT & Electronics bei Galaxus und Digitec.

Der Absatz von Refurbished-Smartphones stieg 2025 gegenüber dem Vorjahr um 23 Prozent. Im gleichen Zeitraum sind Neugeräte um 12 Prozent gewachsen. Damit sind mitlerweile 3 von 100 verkauften Smartphones solche, die durch Drittanbieter wiederaufbereitet wurden. Auch in weiteren Tech-Kategorien etabliert sich der Secondhand-Handel mehr und mehr: Refurbished‑PCs verzeichneten ein Wachstum von 112 Prozent, Tablets 39 Prozent. Das massive Absatzwachstum bei Notebooks von 193 Prozent ist primär auf den starken Ausbau des Sortiments zurückzuführen.

Apple dominiert

3 von 4 verkauften Refurbished Geräten bei Galaxus sind Smartphones. Die Geräte von Apple geben im Wiederverkaufssegment den Ton an: Die Amerikaner dominieren die Verkaufslisten der wiederaufbereiteten Mobiltelefone klar. Die wiederaufbereiteten Geräte bieten technisch und je nach User-Bedürfnis mehr als genügend Leistung, kosten aber nur noch einen Bruchteil des Neupreises.

Bei den Tablets zeigt sich eine ähnliche Verteilung wie bei Smartphones. Bei Notebooks und PCs hingegen sind vor allem Business-Geräte der Hersteller Lenovo (ThinkPad), HP und Dell besonders gefragt.

Bis zu 60 Prozent Ersparnis möglich

Ein Blick auf die durchschnittlichen Verkaufspreise erklärt, warum Refurbished-Produkte so attraktiv sind. Der Preis eines gebrauchten iPhones liegt im Durchschnitt bei 366 Franken (397 Euro). Ein Neugerät kostet im Schnitt 755 Franken (819 Euro). Bei Samsung fällt der Preisvorteil mit rund 15 Prozent geringer aus: 335 Franken (385 Euro) statt 396 Franken (430 Euro) kosten refurbished Samsung-Geräte im Schnitt.

Die grösste Preisdifferenz gibt es bei Notebooks mit dem angebissenen Apfel: Ein refurbished MacBook kostet im Schnitt 509 Franken (552 Euro), ein neues 1272 Franken (1380 Euro). Das entspricht einer Ersparnis von 60 Prozent. Bei HP-Notebooks liegt der Durchschnittspreis bei 382 Franken (neu 909 Franken, 58 Prozent günstiger) und bei Lenovo bei 431 Franken (neu 859 Franken, 50 Prozent günstiger).

Transparenz schafft Vertrauen

Der Erfolg von Refurbished-Produkten hängt laut Tim Nepomuk stark von Transparenz ab. Galaxus arbeitet mit klar definierten Qualitätszuständen. A-Ware entspricht einem fast neuwertigen Gerät, B-Ware weist minimale Gebrauchsspuren auf. «Dank klar definierter Qualitätsstufen wissen Kundinnen und Kunden genau, was sie kaufen und können sich auf den Qualitätszustand und die Wiederaufbereitung verlassen», so Tim. Galaxus setzt dabei auf spezialisierte Partner für die Aufbereitung, die geprüfte Qualitätsstandards gewährleisten.