Die Raspberry Pi Foundation hat schlechte Nachrichten. So hatte man zuletzt im Dezember 2025 die Preise erhöht. Allerdings hat das offenbar nicht ausgereicht, um die eigenen, gestiegenen Kosten aufzufangen. Denn nach gerade einmal rund zwei Monaten hebt man die Verkaufspreise der Raspberry Pi 4 und 5 abermals an. Dieses Mal fallen die Erhöhungen sogar noch deutlicher aus als bei der ersten Runde. Im Vergleich mit dem November 2025, also vor beiden Erhöhungen, sind die Preise teilweise um über 70 % angestiegen.
Am härtesten hat es den Raspberry Pi 5 mit 16 GByte getroffen. Der kostete im November 2025 noch 120 US-Dollar. Im Dezember 2025 erhöhte der Hersteller den Preis auf 145 US-Dollar. Die zweite Preiserhöhung um 60 US-Dollar sorgt dafür, dass dieses Modell inzwischen 205 US-Dollar kostet. Ansonsten sind die Preiserhöhungen ein wenig moderater. Die Varianten mit 1 GByte bleiben sogar preislich konstant.
Die Modelle mit 2 GByte verteuern sich um 10 US-Dollar, während es bei den Versionen mit 4 GByte 15 US-Dollar sind. Fehlt noch die Ausführung mit 8 GByte, welche um 30 US-Dollar im Preis steigt. Die Dollar-Preise lassen sich dabei im Grunde 1:1 in Euro übertragen. Laut der offiziellen Meldung der Stiftung werden auch die Compute-Module und Raspberry Pi 500 und 500+ teurer. Nicht betroffen sind hingegen die älteren Varianten Raspberry Pi Zero und Raspberry Pi 3.
| Memory density | Price increase |
| 1 GB | – |
| 2 GB | $10 |
| 4 GB | $15 |
| 8 GB | $30 |
| 16 GB | $60 |
Laut der Raspberry Pi Foundation liegt die Ursache für die Preiserhöhungen in der allgegenwärtigen Speicherkrise. Arbeitsspeicher ist aktuell teilweise 300 bis 400 % teurer als noch vor rund einem Jahr. Der CEO Eben Upton hat zumindest mitgeteilt, dass man die Preise auch wieder senken werde, sobald sich die Liefersituation entspanne. Wann das sein könnte, weiß aktuell aber wohl niemand so genau.
Quelle: Raspberry Pi Foundation

Nicht schon wieder 🙁