KIOXIA präsentiert Super-High-IOPS-SSDs seiner GP1-Serie für KI-Anwendungen

Die neuen PCIe-SSDs erreichen dank KIOXIA XL-FLASH bis zu 10 Millionen IOPS.

(Auszug aus der Pressemitteilung)

Die KIOXIA Europe GmbH hat die GP1-Serie von KIOXIA angekündigt. Die PCIe-6.0-NVMe-SSDs sind die ersten des Herstellers mit extrem hoher IOPS-Leistung, die für den direkten Zugriff durch GPUs optimiert sind. Basierend auf der Anfang dieses Jahres vorgestellten Technologie der GP-Serie1 erreichen die neuen Laufwerke dank dem Flashspeicher KIOXIA XL-FLASH der zweiten Generation bis zu 10 Millionen IOPS zufällige Leseoperationen pro Sekunde2 (Random Read IOPS). Dadurch ermöglicht sie eine flashbasierte Speichererweiterung, die dazu beiträgt, den steigenden Leistungs- und Speicheranforderungen moderner KI-Infrastrukturen gerecht zu werden.

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Die GP1-Serie von KIOXIA wurde für neue Speicherarchitekturen im Bereich der künstlichen Intelligenz entwickelt, bei denen High Bandwidth Memory (HBM) durch eine zusätzliche, auf schnellem Flashspeicher basierende Speicherebene erweitert wird.

Dieser Ansatz ermöglicht es KI-Systemen, auf größere Datenmengen zuzugreifen und das zu deutlich geringeren Kosten als durch die Erweiterung des HBM3-Speichers. Gleichzeitig kann so die Auslastung der GPUs verbessert werden.

SSDs der GP1-Serie nutzen den latenzarmen und leistungsstarken Flashspeicher KIOXIA XL-FLASH, um eine deutlich höhere IOPS-Leistung3 sowie einen granulareren Datenzugriff mit einer Blockgröße von 512 Byte zu ermöglichen. Die Architektur ist darauf ausgelegt, von den heutigen 10 Millionen zufälligen Lese-IOPS auf künftige Generationen mit einer Zielgröße von bis zu 100 Millionen IOPS zu skalieren.

„Die steigenden Leistungs- und Speicheranforderungen von KI-Infrastrukturen erfordern eine umfassendere Speicherhierarchie, die GPUs effizient und kontinuierlich mit Daten versorgen kann“, erklärt Paul Rowan, Vice President & Chief Marketing Officer bei der KIOXIA Europe GmbH. „Die GP1-Serie von KIOXIA ermöglicht eine flashbasierte Speichererweiterung sowie den direkten Zugriff der GPU auf den Speicher. Dadurch lassen sich Latenzen und die CPU-Belastung reduzieren und gleichzeitig der Datendurchsatz für KI-, HPC- und Datenanalyse-Workloads steigern.“

Zu den wichtigsten Merkmalen der GP1-Serie von KIOXIA gehören:

  • Die Entwicklung gemäß den Spezifikationen von PCIe 6.0 und NVMe 2.2
  • Einsatz des Flashspeichers KIOXIA XL-FLASH mit niedriger Latenz
  • Bis zu 10 Millionen zufällige Lese-IOPS bei einer Blockgröße von 512 Byte²
  • Verfügbar in den Formfaktoren E3.S sowie E1.S mit 9,5 mm und 15 mm Bauhöhe. Die Formfaktoren E3.S und E1.S mit 9,5 mm unterstützen zudem Flüssigkeitskühlung über eine Cold Plate. Alle Formfaktoren können in herkömmlichen luftgekühlten Umgebungen eingesetzt werden.
  • Bis zu 50 DWPD Ausdauer4

Evaluierungsmuster der GP1-Serie von KIOXIA werden ausgewählten Kunden bis Ende 2026 zur Verfügung stehen.5 Das Unternehmen präsentiert die neuen SSDs zudem auf der FMS: the Future of Memory and Storage, die vom 4. bis 6. August in Santa Clara, Kalifornien, stattfindet.

Anmerkungen

[1] Weitere Informationen dazu gibt es in der Pressemitteilung „KIOXIA kündigt neues SSD-Modell an, das für KI-Workloads unter Einsatz von GPUs optimiert ist“ (https://www.kioxia.com/en-jp/business/news/2026/20260317-1.html)

[2] Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit kann abhängig von verschiedenen Faktoren variieren, darunter Host-Systeme, Software (Treiber, Betriebssystem usw.) sowie die jeweiligen Lese- und Schreibbedingungen.

[3] Status Quo am 28. Juli 2026, basierend auf einer Untersuchung von KIOXIA.

[4] DWPD: Drive Write(s) Per Day (Schreibvorgänge auf dem gesamten Laufwerk pro Tag. Ein vollständiger Schreibvorgang pro Tag bedeutet, dass das Laufwerk unter der angegebenen Auslastung während der angegebenen Lebensdauer jeden Tag einmal vollständig beschrieben und neu beschrieben werden kann. Die tatsächlichen Ergebnisse können je nach Systemkonfiguration, Nutzung und anderen Faktoren variieren.

[5] Die Evaluierungsmuster dienen ausschließlich der Funktionsprüfung. Die Spezifikationen der Muster können von den Spezifikationen der in Serie gefertigten Produkte abweichen.