Frage(n) zur formalen Gestaltung von Arbeiten (Uni)

Integrieren, deklinieren, interpretieren, diffundieren oder subsumieren?
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Frage(n) zur formalen Gestaltung von Arbeiten (Uni)

Ungelesener Beitrag von Apo » 10.09.2006, 01:43

Ahoi ahoi,

ich habe gerade meinen Projektbericht beendet und bin nun mit der formalen Ausgestaltung beschäftigt, wie z. B. dem Literaturverzeichnis.
Normalerweise erfolgt die Nennung im Literaturverzeichnis ja wie folgt:

Name, Vorname: voller Titel, Auflage, Verlagsort, Erscheinungsjahr
Beispiel:
APO, DER: Wills-Wissen, 1. Auflage, Delles, 2006

Nun habe ich hier eine Broschüre vom "Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen", das der Herausgeber ist. Die Autoren sind aber ebenfalls namentlich genannt.

Frage:
1. Ist hier nun das Bundesministerium unter "Name" zu nennen oder die Autoren?

Für den Fall, daß die Autoren zu nennen sind:
2. Wo steht bei der Quellenangabe der Titel der jeweiligen Autoren oder wird der weggelassen?


Schönen Dank schon mal!

Apo

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Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 10.09.2006, 04:50

Name, Name, Name: "Titel" in "Hefttitel", Herausgeber.
Titel werden nicht erwähnt, dürfte bei machen sonst recht lang werden: Prof Dr. Dr. mult. h.c. und ähnliche Spässe.
>kq

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Ungelesener Beitrag von PsychoD » 10.09.2006, 10:13

Hier gibt es keine starre Anleitung. Das ist von Fachgebiet zu Fachgebiet unterschiedlich - also vielleicht mal kundig machen wies bei euch so gewünscht ist. Es gibt auch kein einziges "Richtig".

Den Herausgeber kennzeichnet man btw durch ein nachfolgendes (Hrsg.) oder auf Englisch (Eds.).
Wer andre in der Kurv verbrät, hat meist ein Zweitakt Heizgerät.

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Ungelesener Beitrag von Apo » 10.09.2006, 11:30

H3LL S3RV4NT hat geschrieben:Name, Name, Name: "Titel" in "Hefttitel", Herausgeber.
Titel werden nicht erwähnt, dürfte bei machen sonst recht lang werden: Prof Dr. Dr. mult. h.c. und ähnliche Spässe.
>kq
Mit Titel war in diesem Fall auch der Hefttitel gemeint.
Also in meinem Fall: (?)
BIRN, KRISTINA; BOLIK, HENRYK; RIEKEN, PETER: Bundesverkehrswegeplanung 2003 - Die gesamtwirtschaftliche Bewertungsmethodik, Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (Hrsg.), [Auflage nicht vorhanden,] Bonn, 2005

Edit (Anfang):
Bei einer weiteren Literatur steht beim Verfasser nur "Planco Consulting GmbH", es werden aber keine Namen von Autoren genannt. In dem Fall dann (?):
PLANCO CONSULTING: Gesamtwirtschaftliche Bewertung von Verkehrswegeinvestitionen. Bewertungsverfahren für den Bundesverkehrswegeplan 1992, Bundesminister für Verkehr (Hrsg.), Bonn, 1993

So in der Art wird es zumindest in der Literaturdatenbank vom Institut geführt.
Edit (Ende):
PsychoD hat geschrieben:Hier gibt es keine starre Anleitung. Das ist von Fachgebiet zu Fachgebiet unterschiedlich - also vielleicht mal kundig machen wies bei euch so gewünscht ist. Es gibt auch kein einziges "Richtig".
Das Problem ist, daß dieses Jahr ein Professor das Projektmodul führt, der so gar keine Ahnung hat (die anderen Professoren dieser Spezialisierung sind da um Welten besser). Das ist echt eine Schande, daß der überhaupt lehren darf. Auf seinem Fachgebiet und in seinem Institut mag er durchaus ordentlich was auf der Pfanne haben aber rüberbringen oder vermitteln kann der gar nichts. Deshalb brauch ich da gar nicht erst anfragen.

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Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 10.09.2006, 14:44

Ah okay, dann so, wie du es im letzten Posting hast. Die eckigen Klammern fallen dann ja hoffentlich raus ;-)
>kq

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Ungelesener Beitrag von Apo » 10.09.2006, 16:32

Dann hätte ich nochmal eine Frage zu Abbildungen, Tabellen, etc. in Verbindung mit dem Anhang.
Bei größeren Abbildungen usw. ist es ja ratsam sie in den Anhang zu packen und im Text darauf zu verweisen, um die Übersichtlichkeit und den Lesefluss zu wahren.

Nun ..
1. wie verweise ich im Text am besten darauf?
Abb./Tab. xx [Nummer]: "Bezeichnung", siehe Anhang S. y
oder wie am besten?

2. Wenn die Abbildungen und Tabellen im Anhang sind, ist dann eine trotzdem noch im Text beim Verweis eine Fußnote mit Quellenangabe zu setzen oder kommt die dann auch in den Anhang?

3. Wäre es von der formalen Ordnung her ok, wenn ich kleinere Tabellen in den Text einfüge und größere Abb./Tab. in den Anhang klatsche, oder wäre das eher inkonsequent, so daß ich dann lieber alles in den Anhang packen sollte?
"Die Mütter der Dummen sind immer schwanger." (Quelle: unbekannt)

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Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 10.09.2006, 16:46

1. Seitenzahl imho nein, die Nummer ist ja eindeutig.
2. Imho nein, die Quelle steht unter der Tabelle/Abbildung.
3. Finde ich gut, da es imho das Optimum für den Lesefluss darstellt.
>kq

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Ungelesener Beitrag von HEllRZA » 10.09.2006, 20:12

Falls es noch nicht erwähnt wurde: Mach dich unbedingt schlau, was an deiner Fakultät gewünscht ist. Gerade die BWLler stehen auf genauste Angaben (Seitenzahl bei Zitat; unterschied von "vgl." oder "siehe") und wXXXn übelst rum, wenn man sich nicht genau dran hält (Form ist alles), während meinen Informatikern ein kurzes [1] im LaTeX-Style vollig ausreicht.

Ich mach alle Abbildungen, die zum Verständnis des Textes nötig sind immer direkt rein. Da stört es den Lesefluss, wenn man dauernd zwischen Text und Anhang umblättern muß.

Bei großen Tabellen kannst du vielleicht überlegen, ob du sie im Text kompakt darstellst (nur die ganz wichtigen Informationen, oder Durchschnittswerte oder Aggregieren) und dann auf eine ausführlichere Tabelle im Anhang verweist.

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Ungelesener Beitrag von Apo » 10.09.2006, 22:33

@HEllRZA:
Das ist eine (S)VWL, bei der das wohl nicht so ernst gesehen wird. Zumindest bringt einem der Professor das so lapidar rüber, als wäre ihm das alles wurscht.
Zum einen will ich nur auf Nummer Sicher gehen und zum anderen kann ich nur davon profitieren, wenn ich das jetzt schon mal richtig übe, denn kommendes Semester kommt die (S)BWL und die sehen das teilweise, wie du selber auch sagst, richtig eng.


Und noch ein paar Fragen: ;)

1. Wenn Abbildungen/Tabelle nicht der Breite des Textes entsprechen, so sind sie ja zu zentrieren. Der beschreibende Text (Abb. x: bla bla) soll dann ja linksbündig mit der Abbildung/Tabelle beginnen.
Nun fällt mir auf, daß das bei ständig wechselnden Breiten etwas komisch ausschaut (bezogen auf den Text).
Kommentar?

2. Müssen Verweise im Text auf Abbildungen/Tabellen im Anhang immer separat stehen oder dürfen die auch in den Text mit eingefügt werden?

Beispiel:
(1) "Erstellung der Umweltverträglichkeitsstudie und umfasst die nun folgenden Schritte (siehe auch Abbildung 4: „Methodischer Rahmen der Umweltrisikoeinschätzung“ im Anhang)."

(2) "Die Zuordnung von Maßnahmeintensitäten zu Straßen- oder Schienenbauprojekten sind der Abbildung 6 (siehe Anlage) zu entnehmen."

Edit:
3. Ist zwingend zwischen Abbildungen (Grafiken und so) und Tabellen bei der Bezeichnung zu unterscheiden oder ist es wurscht, wenn ich alles Abbildungen nenne?
Bei Unterscheidung Abbildungen und Tabellen mit eigener Nummerierung, gell?

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Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 10.09.2006, 22:43

1) Mach dir mal nicht zu sehr nen Kopf.
2) Sachen mit (siehe auch...) gehören in die Fussnote. Also bei (1) den Satz in Klammer runter. Aber muss da auch der Titel rein?
Bei (2) die Klammer ganz weg oder diese in die Fussnote.
<ot>umfasst die nun folgenden Schritte - würde ich umschreiben, klingt nicht gut.
3) Zwischen Abbildungen und Tabellen ist zu unterscheiden.
>kq

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Ungelesener Beitrag von Apo » 27.09.2006, 22:25

Da der Professor mir (bzw. allen Studenten) nach der mündlichen Prüfung die Arbeit wieder in die Hand gedrückt hat, weil jeder noch ein paar Verbesserungen vornehmen soll, noch ein paar Fragen.

1. Der Professor möchte mehr Absätze. Nun hatte ich, wenn zwischendurch nicht andere Quellen genutzt wurden, hinter jedem Absatz (Beginn Gliederungspunktanfang oder Leerzeile / Ende Gliederungspunktende oder Leerzeile) eine Fußnote, die auf die Quelle verweist.

Muss ich nun wenn ein Absatz durch eine (oder mehrere) Leerzeile(n) getrennt wird, die Fußnote am Ende des letzten Absatzes aber auf die Quelle verweist, trotzdem hinter jeden Absatz eine separate Fußnote machen?


2. Da ich gerade nochmal den Thread überflogen habe, wo liegt eigentlich der genaue Unterschied zwischen "Vgl." und "Siehe"?
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Ungelesener Beitrag von HEllRZA » 28.09.2006, 13:42

Vgl. Wenn du Gedanken übernimmst, aber weitergedacht und selbst formuliert verwendest. Siehe, wenn du wörtlich zitierst, eine Grafik oder Zahlen direkt übernimmst.

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Re: Frage(n) zur formalen Gestaltung von Arbeiten (Uni)

Ungelesener Beitrag von Apo » 11.11.2009, 21:51

Zeit zum Leichenschänden! :)

Ich beziehe mich auf diesen Band (PDF des Titels + Inhaltsverzeichnis). Wie im Inhaltsverzeichnis zu sehen, stammen die darin enthaltenen Beiträge aber nicht von den, auf der Titelseite angegebenen Verfassern, sondern von mehreren Autoren. Ins Literaturverzeichnis würde ich, den Vorgaben entsprechend, folgendes schreiben:
STEGBAUER, CHRISTIAN; JÄCKEL, MICHAEL (Hrsg.): Social Software: Formen der Kooperation in computerbasierten Netzwerken. 1. Auflage, Wiesbaden, VS Verlag für Sozialwissenschaften 2008
Wie gebe ich das nun korrekt an, wenn ich mich auf einen Beitrag eines der unerwähnten Autoren beziehe? Oder verweise ich im Text ganz normal per Fußnote auf diesen Band und die entsprechende Seite und der eigentliche Autor bleibt womöglich unerwähnt?
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Re: Frage(n) zur formalen Gestaltung von Arbeiten (Uni)

Ungelesener Beitrag von Soulprayer » 11.11.2009, 22:20

w00t - ich warte schon etwas länger darauf das hier posten zu dürfen ^^
necropost4koxh6.png
Und zur Frage: Ich würds genau so machen wie von Dir vorgeschlagen...
Ich bin ein UFO - ein unheimlich faules Objekt.

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Re: Frage(n) zur formalen Gestaltung von Arbeiten (Uni)

Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 12.11.2009, 01:31

Wenn du den Autor besonder hervorheben willst, geht auch <Autor>: <Aufsatztitel>. In <Hrsg.>, <Buchtitel>. Ansonsten ist die obige Ausführung korrekt.
>kq

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Re: Frage(n) zur formalen Gestaltung von Arbeiten (Uni)

Ungelesener Beitrag von Apo » 15.11.2009, 01:20

Danke!

Muss ich dann, wenn ich mich auf mehrere unterschiedliche Artikel aus dem Band beziehe und die Autoren hervorheben wollen würde, mehrere Einträge im Literaturverzeichnis vornehmen (wobei ich momentan eher zur obigen Ausführung tendiere)? Käme mir vor, wie künstlich das Literaturverzeichnis strecken.
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Re: Frage(n) zur formalen Gestaltung von Arbeiten (Uni)

Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 15.11.2009, 02:55

Wenn wirklich die unterschiedlichen Autoren und/oder die Aufsatztitel hervorgehoben werden sollen, würde ich nur das Buch hinten ins Verzeichnis packen, dafür dann in der Fußnote <Autor>: <Aufsatztitel> in <Literaturverweis>. Aber unüblich, dann lieber den Autor im Text erwähnen und ganz regulär in der Fußnote nur auf das Buch verweisen.
>kq

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Re: Frage(n) zur formalen Gestaltung von Arbeiten (Uni)

Ungelesener Beitrag von KoreaEnte » 15.11.2009, 08:01

Ich kann dir gerne unsere sehr ausführliche "Anleitung" zum Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten schicken, falls ihr soetwas nicht habt. Allerdings hat da eigentlich jede Uni ihre etwas eigenen Regeln, wenn du sie trotzdem haben willst, schick mir mal deine Emailsadresse per PN.

Bei uns machen wir das so:

Fußnote:
Beiträge in Sammelwerke (Zusammenstellung von Beiträgen mehrerer Autoren zu einem bestimmten Thema)
Nachname des Autors, in: Nachname des/der Herausgeber (Hrsg.), Kurztitel des Sammelwerkes, Anfangsseite des Beitrags, Belegseite in Klammern.
Meier, in: Müller (Hrsg.), Bürgerliches Recht, 325 (328).
Literaturverzeichnis:
Beiträge in Sammelwerken
Nachname des Autors, Vorname, vollständiger Titel des Beitrags, „in:“, Nachname des Herausgebers (nicht kursiv), Vorname, die Kennzeichnung als Herausgeber: „(Hrsg.)“, vollständiger Titel des Sammelwerkes, ggf. Bandzahl (keine Abkürzung), Auflage (keine Abkürzung), Erscheinungsort, Erscheinungsjahr sowie Anfangs- und Endseite des Beitrags verbunden mit einem Bindestrich ohne Leerzeichen. Mehrere Autoren/Herausgeber sowie mehrere Erscheinungsorte sind durch „/“ voneinander zu trennen:
Böcking, Hans-Joachim, Betriebswirtschaftslehre und wirtschaftliche Betrachtungsweise im Bilanzrecht, in: Budde, Wolfgang Dieter/Moxter, Adolf/Offerhaus, Klaus (Hrsg.), Handelsbilanzen und Steuerbilanzen, Festschrift zum 70. Geburtstag von Prof. Dr. h.c. Heinrich Beisse, Düsseldorf 1997, S. 85-103.
Zuletzt geändert von KoreaEnte am 15.11.2009, 08:10, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Frage(n) zur formalen Gestaltung von Arbeiten (Uni)

Ungelesener Beitrag von Apo » 15.11.2009, 13:08

Danke.
@KEnte: Fallen bei euch die Fußnoten immer so lang aus oder nur im Fall von Sammelwerken?

An meiner Uni scheint es keine einheitliche "Anleitung" oder einen Leitfaden für die formale Erstellung einer Diplomarbeit zu geben. So haben die meisten Lehrstühle ihre eigenen Vorgaben, die sich im Großen und Ganzen recht ähnlich sind und sich mehr oder weniger an die Standards halten. Aber dann gibt es auch wieder Lehrstühle, die keinerlei verbindliche, sondern nur vage Vorgaben haben, die sich an allgemeinen Standards orientieren, wie z.B. bei meinem Lehrstuhl der Fall.

Mittlerweile kam ich dann auch mal auf die Idee mich am Leitfaden des Lehrstuhls zu orientieren, der mein zweites Schwerpunktfach darstellte und dessen Professor der Zweitprüfer meiner Arbeit ist. Da werden Sammelwerke, wie in H3LLs Antwort (#15) angegeben, ins Literaturverzeichnis aufgenommen, was ich allerdings erst danach entdeckt habe. Nur geht nicht daraus hervor, wie vorzugehen ist, wenn auf mehrere Artikel Bezug genommen wird. Tendiere momentan dazu:
H3LL S3RV4NT hat geschrieben:[...] Aber unüblich, dann lieber den Autor im Text erwähnen und ganz regulär in der Fußnote nur auf das Buch verweisen.
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Re: Frage(n) zur formalen Gestaltung von Arbeiten (Uni)

Ungelesener Beitrag von KoreaEnte » 15.11.2009, 13:24

Apo hat geschrieben:Danke.
@KEnte: Fallen bei euch die Fußnoten immer so lang aus oder nur im Fall von Sammelwerken?
Die Fußnote ist doch relativ kurz, ich schreibe gerade an einer Arbeit und poste daher mal die typischen Fußnoten aus meiner Arbeit:

Zeitung:
Vgl. Weigl/Weber/Costa, BB 2009, 1062 (1063).
Buch:
Vgl. Baetge/Kirsch/Thiele, Bilanzen, 9. Auflage, 415.
Sammelwerk:
Vgl. Berger/Ring in: Beck Bilanz-Kommentar, 5. Auflage, § 249 Rn. 302.

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Re: Frage(n) zur formalen Gestaltung von Arbeiten (Uni)

Ungelesener Beitrag von H3LL S3RV4NT » 15.11.2009, 15:06

Ich würde das auch von dem Umfang deines Literaturverzeichnisses abhängig machen. Hast du schon viele Quellen, kannst du jeden Beitrag aus einem Sammelwerk aufnehmen. Hast du hingegen nur ein, würde ich nur das Sammelwerk aufnehmen, sonst sieht das nach krampfhafter Quellenverlängerung aus.
Aber überschätze den Einfluss der formalen Gestaltung nicht, entscheidend ist letztendlich der Inhalt. Sofern also die Aufmachung halbwegs stimmt, sollte das im Grossteil der Lehrstühle keinen negativen Einfluss haben.
>kq

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